Fotografie, Leben, Dies, Das & Ich, Urlaub, Reisen & Ausflüge
Kommentare 101

Das Fotomessie-Syndrom

Sonnenuntergang mit Angler

Weihnachten ist in meiner Familie seit jeher mit Foto-Eskapaden verflochten. Fotoabende statt Kirche. Sozusagen. Dieses Feld der ausufernden Dia-Shows gehörte früher allein meinem Vater; – aber spätestens seitdem meine Schwester und ich eigene Kameras, mit eigenen Bildinteressen haben, muss er sich in Diplomatie üben und dieses hart umkämpfte Terrain teilen.

Meine Familie neigt in Sachen Fotos durchaus zu konsequenter Maßlosigkeit – und das ist noch recht sparsam ausgedrückt. Der riesige, randvolle narnia’eske Eichenschrank im Flur meiner Eltern ist da nur die eindrucksvolle Spitze des Eisberges. Überall im Haus hat mein Vater kleine Schränkchen, Regale und Kommoden, in denen weitere hunderte, ja tausende von Erlebnissen in Form von Dias gehütet werden.

Sonnenuntergang am Strand

Für ewig unvergessen innerhalb unser Familien-Chronik dürfte z.B. der Assisi-Abend bleiben: In dessen Verlauf nach und nach das maßlose Ausmaß dieser Maßlosigkeit an die heimische Wohnzimmerwand geworfen wurde: Im Rausch hat mein Vater alle Fresken, aus allen Perspektiven, in allen Mönchzellen des Klosters von Assisi abfotografiert. Ja. Wirklich alle. Der Abend war lang. Sehr lang.

Noch wilder hat es ihn bisher nur im florentiner Dom erwischt. Ich bin mir sehr sicher, dass wir mit dem familieneigenen Fotomaterial den Dom in 3D nachbauen könnten. In Originalgröße. Und nahezu lückenlos.

Ja! Falls ihr der festen Meinung erlegen seid: Fünf Museen an einem Tag wären stressig oder sogar geradezu verrück, dann wart ihr noch nie mit meinem Eltern in Venedig: Mit logistischem Geschick und realitätsrelativierenden eisernen Willen gegenüber zwei pubertierenden Teenagern, lassen sich tatsächlich mehr als doppelt so viele unterbringen: In das Letzte des glorreichen Duzend sind wir zehn Minuten vor Schließung eingefallen. In wichtiger Mission. Selbstverständlich. Mein Vater vorweg. Wir hinterher: Es ging zu einem einzigen, ganz bestimmten Bild. Jenes musste unbedingt, ja, um jeden Preis live gesehen und zur anschließenden ewiglichen Verwahrung im Eichenschrank abfotografiert werden. Andernfalls wäre mindestens das Universum explodiert. Natürlich.

Sonnenuntergang am Strand

Nun. Ihr ahnt sicher schon, dass seit der Erfindung der digitalen Fotografie bei meinem Vater alle erdenklichen Dämme vollends gebrochen sind. Er ertrinkt seit jeher in seinen Bytes voller Bilder. Hat nun sogar schon den Herrn S. zu Rate gezogen, denn das Sammelsurium aus DVD’s und externen Festplatten ist kaum noch zu überblicken. Ein eigener Server wird daher voraussichtlich demnächst bei meinen Eltern seinen Einzug feiern.

Auf der jüngsten Reise meiner Eltern nach Nepal ins Annapurna-Gebiet nahm mein Vater in „weiser“ Voraussicht also gleich ein ganzes Terabyte (!) Speicherplatz mit – und füllte es mühe- sowie restlos. Vorgestern dann, am Telefon, hat er stolz verkündet, dass diesmal alles anders wäre, dass er für Weihnachten rigoros aussortiert hätte, es wären nun wirklich nicht mehr viele Bilder, viel weniger als während der drei Flaschen Wein andauernden Istanbul-Eskapade. Anno 2012. Es wären jetzt nur noch rund 900. Und er hätte das geprobt: Das könnte man in zwei Stunden schaffen. Ja!! So wie man eben auch zwölf Museen an einem Tag schaffen kann. Damit kann er vielleicht irgendwelchen hilf- und wehrlosen Nachbarn einlullen. Aber doch nicht mich, die la Familia höchstselbst!

Und falls ihr nun vermutet, das wäre alles. Nach den 900 wäre dann Schluss. Irrt ihr. Gewaltig. Danach ist meine Schwester an der Reihe: Und ich kann euch sagen, der Apfel fällt in dem Fall nicht nur nicht weit vom Stamm. Nein. Er sitzt ganz oben in der Krone und brüllt: Hurra! Meine Schwester kann und wird ordentlich nachlegen. Sie war natürlich noch ganz anderswo: Sie war in Costa Rica. Drei Wochen. Mit vielen vollen Speicherkarten – Return.

Sonnenuntergang Zingst

Aber es ist natürlich nicht so, dass meine Familie erst auf einen anderen Kontinent fliegen muss, um in solch ekstatischen Wahn zu verfallen. Wer dies bezüglich eines besseren belehrt werden möchte, kann sich gerne einmal die zum Blockbuster-Daumenkino geeignete Fotoreihe meines Vaters, von einer Eule, auf einem Turm, irgendwo in der Nähe von Münster, ansehen.

Hinsichtlich dieser Beweislage, versuche ich mich also gar nicht erst in langen Analysen, wie der Herr S. und ich zu 55 GB Fotos vom letzten Zingst-Aufenthalt gekommen sind. Klar ist nur, dass der Herr S. in Sachen Fotos keinen regulierenden Einfluss hat. Gar keinen. Eher im Gegenteil: Gemeinsam quadrieren wir die Bytes und Gigabytes offenbar mühelos zum Kreis:

Wie ich nun während der Vorbereitungen meines Teils des diesjährigen Weihnachts-(Foto)Oratoriums feststellen musste, gibt es nämlich gleich mehrere hundert Bilder von nur einem einzigen Sonnenuntergang. Tja. Und nicht nur das! Jedes dieser Bilder haben wir in 3-facher Ausführung: Mit jeweils einer anderen Einstellung der Blende & Belichtungszeit. Man kann schließlich nie wissen.

Daher haben wir diese 3-Faltigkeit selbstverständlich auch noch in jedem nur erdenklichen Winkel gen Himmel fotografiert: Wir haben im Stehen, Sitzen, Liegen abgedrückt. Mit den Buhnen als Stativ, oder unseren Ellbogen. Ja. Ich lag sogar in der Ostsee selbst – während der Herr S. den Takt der Wellen angab, damit ich die Kamera im richtigen Moment zum Schutze vor Wasser hochreißen konnte. Und für den bizarren Fall, dass das alles doch nicht reichen sollte, das noch irgendetwas fehlt, haben wir natürlich auch noch ein schön-schiefes rundum Handy-Video:

So. Denn. Ich mach‘ dann mal mit den drölfzig Millionen Bildern vom Klatschmohnfeld in Ahrenshoop weiter. Und. Danach. Geht’s auf zur Königsdisziplin! Zu den vielen, vielen Ordnern voller Bienen: Bienen auf Blüten. Bienen in Bienenkiste. Bienen im Moor. Bienen auf dem Balkon. Bienen von vorne. Bienen von hinten. Von der Seite. Von oben. Jedoch weniger von unten. <– Immerhin!

101 Kommentare

  1. Hab herzhaft gelacht und bin grade sehr sehr froh das ich doch keine bessere Kamera habe, diese ganzen Folgekosten eieiei. Hab Dich bildlich vor mir gesehen wie Du da am Strand rumgeturnt hast um das allerbeste Bild zu bekommen. Ich habs ja auch mit dem Fotografieren. Und meine Mutter auch – ABER ich fühle mich ehrlich gesagt ziemlich gernervt von ewigen Fotoanschaumarathons. Manchmal sehen die Bilder auch wirklich alle gleich aus. Da beste war als Sie mal Urlaub in Norwegen machte – meine Mutter reist auch sehr viel. Na aufjedenfall Norwegen: Weiß, Weiß mit Baum, Weiß auf der Ebene, Weiß mit Himmel…unendlich Variationen *g*
    Diese deine kleine Geschichte könnte man wunderbar in einen Roman einbauen finde ich.
    Und Du machst auch echt tolle Bilder. Die Bienenbilder wären sicher toll als Buch. Mohnfelder kann ich persönlich nicht mehr sehen.
    ICh wünsch Dir aufjedenfall schon mal ein Frohes FEST :-)

    • Sarah Maria

      Danke dir! <3

      Hahaaa. Jaa: Genau das kenne ich! Wenn man nicht selbst dabei war, sieht halt vieles doch sehr, sehr ähnlich aus auf den Bildern. - Wobei man schon sagen muss, dass mein Vater verdammt gute Fotos macht. :) Nach dem 1000. Bild ist das aber irgendwie egal..... ;)

      Unser Foto-Abend da am Strand war sehr schön. Es war Juni, also schön warm und zudem WM: Also war der Strand auch komplett leer. Bis auf ein anderes Pärchen mit Gitarre, dem Angler auf dem Foto oben, einem anderen Fotografen und ein/zwei Spaziergängern haben wir in den kompletten drei Stunden Sonnenuntergang niemanden gesehen. Hatten den Strand also quasi für uns. Das war schon echt schön. :)

  2. Wow, wow, wow! Sind das schöne Bilder von einem Sonnenuntergang! Ich will nach Zingst! Wann seid ihr dort gewesen? Und hat es sich gelohnt? Ach, was frage ich denn. Man sieht es ja :) Ein Highlight Dein Vater! Musste so lachen eben. Dachte immer schon, ich bin schlimm mit meinen tausenden von Fotos, aber Dein Vater toppt alles :-).

    Liebe Grüße,
    Nadine

    • Sarah Maria

      Ja! Das tut er! :) In Sachen Fotos macht ihm so schnell keiner was vor. :D

      Und danke! <3 Der Strand von Zingst ist allerdings auch ein sehr dankbares Motiv für Sonnenuntergänge. Die sind da besonders schön. Nicht umsonst gibt es jedes Jahr in Zingst ein großes Foto-Festival. <3

      Stefan und ich sind öfter in Zingst. Er ist dort geboren, aufgewachsen und seine komplette Familie wohnt noch immer dort. Er fährt natürlich über Weihnachten wieder hin, aber da bin ich nicht dabei - sondern bei meiner Familie und den Fotos. ;) Aber im Januar geht's auch für mich wieder einmal nach Zingst. Ich freue mich schon! :)

      • Hach, das hört sich wirklich toll an! Mir fällt gerade ein, dass mein Vater auch jahrelang dort Urlaub gemacht hat und es immer total schön fand. Ich glaube ich muss den Lieblingsmann mal überzeugen einen Abstecher nächstes Jahr nach Zingst zu machen. Dann freu Dich schon mal auf Januar :)

        LG, Nadine

        • Sarah Maria

          Es ist wirklich sehr schön dort. Ihr solltet nur nicht unbedingt mitten in den Sommerferien dort hinfahren. Denn dann ist es dort echt unangenehm voll. ;)

          • Nein, ich dachte eher jetzt noch im Winter oder Frühling. Die Sommerferien vermeide ich immer, um irgendwo Urlaub zu machen. Da ist immer alles so überlaufen.

  3. Haha, so etwas kenne ich (bisher) zum Glück (?) nur aus (schlechten?) Filmen :-) Manchmal schwelge ich aber auch sehr gerne in alten Fotos, aber …. naja, das nimmt dann doch nie derartige Ausmaße an.

    • Sarah Maria

      Schlechte Filme! Na, du traust dich was! :D Nein, Scherz. :D Kann total verstehen, was du meinst: Es hat irgendwie was karikativ slapstickmäßiges. ;) Sei echt froh, dass du da an dich halten kannst. Immerhin hast du mit deinem Hund ja auch ein sehr schönes Motiv ständig vor deiner Nase. <3

  4. Okay, ich erkenne mich in diesem Text irgendwie wieder :D
    Bei mir müssen es auch immer 87263 Fotos von allem sein – könnte ja sein, dass sonst ein wichtiger Augenblick verpasst wird! :D

    • Sarah Maria

      Gott sei Dank! Noch eine von der Sorte. So fühle ich mich nicht so allein. :D
      Dieses Gefühl es zu verpassen, einen wichtigen Moment festzuhalten und für später zu konservieren, kenne ich auch sehr gut. <3

  5. Hach herzlich gelacht, mich wiedererkannt und deine Familie als sehr sympatisch vorgestellt und empfunden ☺. Ein Proost von mir bei Flasche 2 an Weihnachten. Tolle Fotos, hat sich gelohnt der Aufwand . l.g alex

    • Sarah Maria

      Hahaa. Wie Recht du hast! ;) Das eine oder andere Glas Wein wird es zu den Fotos sicher geben. Bei meinem Fotovortrag habe ich aber diesmal Bier eingeplant. Ich habe sogar schon vier verschiedene Flaschen für das Bier-Tasting gekauft. Hier in Bremen gibt es nämlich seit einigen Wochen einen Bierladen, der viele spannende Sorten verkauft. :)

  6. Bester Moment: „realitätsrelativierender eiserner Wille“! Ja. Musste sehr lachen und fühlte mich an einen Dresdenurlaub im Vorbackfischalter erinnert. Ja. Das waren nur drei Museen in Sommerhitze mit anschließendem Kaffeebesuch aber trotzdem…

    • Sarah Maria

      Danke dir! <3
      Und drei Museen sind schließlich auch nicht gerade ohne. :D Vor allem bei brütender Hitze..... Wobei du mich mal wieder daran erinnerst, dass ich unbedingt mal nach Dresden fahren und dort das Kulturprogramm durchziehen muss. ;))

  7. Sonnenuntergänge kann man nie genug haben. Diese besondere Stimmung fühlt man sich jedes mal genötigt festzuhalten. Und auf jeden Fall sind alle Deine Bilder sehenswert.

    An die Dia-Abende kann ich mich auch noch lebhaft erinnern. Ich bin gerade dabei, meine in Kästen geordneten Bilder ein letztes mal zu sichten und zu entscheiden, was weg kann. Ich habe nämlich keinen großen Eichenschrank und ich denke vorausschauend an die Zeiten, in denen wir ggf. unser Haus gegen eine kleine Zweizimmerwohnung im betreuten Wohnen tauschen müssen ;-).
    LG Christiane

    • Sarah Maria

      Aussortieren ist eine Stärke, um die ich andere wirklich bewundere. Das kann ich genauso wenig, wie mein Vater. ;) In Sachen Dias hat er sich irgendwann mal so ein Gerät zugelegt, das die Dias digitalisiert. Aber bis heute hat er nur einen ganz kleinen Teil geschafft. Man muss nämlich jedes Dias einzelnd dort reinstecken – und es scannen. ;)

  8. Was für ein großartiger Post! Ich habe für diesen Fotowahnsinn vollstes Verständnis :-) Allerdings hab ich da einen Mann an meiner Seite, der mich durchaus gerne einmal ausbremst, wenn ich mich beim fotografieren wieder einmal vergessen sollte. Das hilft zwar einerseits beim späteren Aussortieren, aber oft genug denke ich dann doch „verdammt, das und das hätte ich unbedingt häufiger und noch aus der und der Perspektive ablichten sollen!“ ;-)
    Lg, Birte

    • Sarah Maria

      Dass das auch anderes herum geht, ist ja ermutigend. ;) Den Gedanken: „Hättest du doch nochmal dieses oder jenes mit abgelichtet – und vielleicht auch doch nochmal aus dieser oder jener Perspektive.“ – den kenne ich gar nicht. :D Sei froh, dass du ihn hast, deinen bremsenden Mann. ;)

  9. Ein wunderbarer Beitrag!
    Das Problem kommt mir so bekannt vor. Doch irgendwann stellte sich die Frage, wer -außer mir- interessiert sich für die Kisten mit Dias und Fotoabzügen oder aktuell den Varianten von digitalen Bildern. Mit diesem sehr klarer Kopf erfolgten harte Schnitte, die nur ein kleiner Teil der Sammlung überlebte. Das dabei auch Bilder verschwanden, die mir heute helfen würden, mich zum Beispiel an bestimmte Situationen in Ostafrika klarer zu erinnern, verbuche ich als Nebeneffekt. Die besten Bilder sind in meinem Kopf.

    • Sarah Maria

      Das ist eine sehr gute Einstellung! Schließlich geht es bei den Bildern ja immer auch um die Konservierung von Erinnerungen. Da ist es natürlich am Praktischsten, wenn man sie gleich immer bei sich trägt und sie im Kopf hat. Da braucht man dann auch keinen riesigen Eichenschrank mehr. ;)

  10. Sehr herzlich gelacht! Ich fotografiere auch alles, und das doppelt und dreifach. Nur zu Übungszwecken, versteht sich. Also, pädagogisch wertvoll.

  11. Hallo Sarah-Maria,
    ich bin seit längerer Zeit noch einmal auf Deine Blog gelandet. Amüsant und gleichzeitig bissig erzählt. Blogs bieten ja die Möglichkeit, Bilderwelten so zu strukturieren, dass die Leser-gerecht gestaltet sind. Ich mag auch nicht unbedingt solche Blogs, die ungefiltert Unmassen von Bildern posten. Insofern kann ich nachvollziehen, dass zwischen Dir und dem Rest Deiner Familie Welten dazwischen liegen, auf welche Art und Weise fotografiert wird und was damit gemacht wird.

    Gruß Dieter

    • Sarah Maria

      Danke Dieter. Aber um ehrlich zu sein liegen zwischen mir und dem Rest der Familie keine großen Welten. Eigentlich sind wir uns sogar alle recht ähnlich, was das Ansammeln von Bilderfluten angeht. Aber ich bin froh, dass der Eindruck, den ich hier hinterlasse, ein anderer ist. ;)

  12. In solchen Momenten bin ich unendlich dankbar dafür, nur über eine richtig grottige Digicam zu verfügen. Ich kann allerdings für nichts garantieren, sollte ich in ferner Zukunft vielleicht doch noch irgendwann einmal in den Besitz einer tollen Spiegelreflexkamera gelangen ^.^
    Bei diesen Dia-Abenden würde ich wahrscheinlich jedes Mal eine Krankheit vortäuschen, um daran bloß nicht teilnehmen zu müssen. Muttern hat das nämlich in diesem Jahr nach ihrem Malaysia-Urlaub auch mit der ganzen Familie abgezogen (auf dem TV) und das geschlagene drei Stunden lang o.O
    Ich weiß nicht, woran es liegen mag, aber als Außenstehender interessiert man sich irgendwie zwangsläufig nicht allzu sehr für die Urlaube anderer. Ich finde daher, dass 50 ausgewählte Fotos somit die absolute Höchstbelastungsgrenze darstellen sollten, um nicht sinnlos Lebenszeit (von allen Betroffenen, also im Prinzip sogar von sich selbst) zu verschwenden xD
    Wie wär’s mit einer Petition? ;)

    LG Su

    • Sarah Maria

      50?! Ohh. Ich glaube, bei so einer Forderung würde ich Weihnachten von meiner Familie ausgeladen werden. ;) 500 scheint mir da in unserem Fall schon eher realistisch. :D

      Aber du hast natürlich Recht: Die Urlaube anderer sind immer nur bedingt spannend. Man war halt nicht selbst dabei….. Allerdings finde ich es grundsätzlich schon spannend zu sehen, wo die anderen so waren und was sie so erlebt haben. Aber halt nicht gerade stundenlang. ;)

  13. *hahaha* Entschuldige… das ist so nett geschrieben und erinnert mich ungemein an eine ganz bestimmte Familie. Nicht meine eigene, aber doch eine mir sehr bekannte Familie. Wobei ich sagen muss, dass ich auch immer viel und alles mögliche fotografiere, jedoch sortiere ich immer gleich, nachdem ich die Bilder auf den Rechner geladen habe, aus. Ausgemistet werden die aussortierten jedoch noch nicht. Aber das steht bei mir auch demnächst mal auf dem Plan. So kann es nicht weiter gehen. Wobei ich jetzt eine gute Struktur für mich gefunden habe und jetzt wird einfach Stück für Stück einsortiert und bald dann auch mal ausgemistet. ^^ Ich drücke dir die Daumen, dass es dieses Weihnachten keine drei Flaschen Wein andauert, bis ihr durch seid. :)

    Ich finde Kalender bei denen man suchen muss auch immer viel schöner, als jene bei denen alles nacheinander kommt. ^^ Bin schon gespannt wie dir die Beiträge des BlogBoard-Adventskalenders so gefallen.

    Vielleicht klappt es bei dir ja das nächste Mal. Bist du eigentlich auf dem BlogBoard? ^^

    Einen wunderschönen Nikolausabend wünsche ich dir noch. ^^

    • Sarah Maria

      Das ist wirklich sehr löblich! Ich sortiere fast nie aus. Es sei denn die Bilder sind komplett verwackelt. Bei allen anderen denke ich mir immer: Aaaach. Behalte ich erstmal. Vielleicht brauche ich es irgendwann nochmal.

      In der Regel ist das natürlich ziemlicher Quatsch. Aber da lerne ich nicht dazu. Da bin ich recht konsequent resistent. ;)

      Das mit dem Blogadventskalender ist echt schade. Zumal es in diesem Jahr jetzt schon die zweite Blogger-Aktion ist, die ich verpennt habe. *hust* Ich sollte mir dies bezüglich mal eine Art Kalender zulegen, damit ich die ganzen Deadlines nicht dauernd verpasse….

  14. LOL,
    1 TB für Fotos. Oh Gott oh Gott. Und dann 900 in 120 Minuten? Ist doch okay, bleiben für jedes immerhin noch rund 7 Sekunden! ;)

    Wahnsinn. Ja, früher hat man schlechte Bilder weggeschmissen (meistens), heute kann man alles aufheben. Kost ja nur Speicher. Er sollte sich anstelle eines Servers lieber ein NAS zulegen – am besten von Synology. Dann könntet ihr vor einem Fest gleich schon eure Bilder hochladen – und dann gehts zu Hause ohne Unterbrechung von Show zu Show ;)

    Und ja, richtig gutes Sortieren in Alben/Galerien reicht ja nicht. Die Bilder sollten ja auch getaggt werden, damit man mal alle Sonnenuntergänge über die letzten 10 Jahre findet und dann bzgl. Klimawandel einen Diaabend vergleichender Sonnenuntergänge veranstaltet …
    Oder so.

    • Sarah Maria

      Da sprichst du was an: Das mit dem Taggen ist so eine Baustelle, für die mein Vater vermutlich einen eigenen Mitarbeiter, ein ganzes Jahr lang beschäftigen könnte. ;)

      Über so ein NAS-System habe ich meinen Freund auch schon mit meinem Vater diskutieren gehört. Ich dachte, das wäre irgendwie so etwas, wie ein Server. *hust* Allerdings bin ich mir grad nicht so sicher, ob ich mir wirklich einen solch‘ reibungslosen Ablauf von Show zu Show wünschen sollte. ;)

      • Hm,
        nun ja, Server in gewissem Sinne ist es schon. Es kann dann halt nur noch ein bißchen mehr, ist dafür kleiner, leiser und stromsparender. ;)

        Und ich würde wie gesagt Synology empfehlen. Beste Oberfläche, gute Pflege, viele Add-Ons.

        Und das mit den Shows ist nur zusätzlich ;)

        • Sarah Maria

          Klingt gut. Danke. <3
          Ich werde das beim nächsten Mal mit einwerfen in die Diskussion. Und wer weiß, vielleicht hatte der Herr S. das ohnehin schon im Sinne.... Eine gute, intuive Oberfläche ist da jedenfalls recht wichtig. ;)

  15. Wow- das ist eine super Idee. Wenn man mal rumfragt wer wie Weihnachten verbringt, erhält man meist eher die typischen Standardantworten. Bilder anschauen etc, habe ich noch nie gehört, dabei ist das soooo eine tolle Idee! Es sammelt sich immer so viel an! Unglaublich – das sollte ich auch einmal vorschlagen!

    Liebste Grüße,
    Majoli.

    • Sarah Maria

      Da hast du Recht. Eigentlich mag ich diese Abende ja auch total gerne. ;) Vor allem, weil sonst auch irgendwie nie die Zeit ist, sich das in Ruhe anzugucken…..

  16. Hey,
    das passt thematisch ja zu meinem letzten Blog-Post :-D
    Schief hin oder her, der Himmel sieht klasse aus!

    LG Jannis

  17. Haha! Eine sehr schöne Geschichte!
    Ich stecke in dem Zwiespalt, dass ich gerne Fotos mache, aber ungern Fotos angucke. Daher bin ich eigentlich ganz froh drum, dass Dia-Abende mit der Familie bei uns doch sehr sehr selten sind, wobei zumindest ich auch genügend Material zur Verfügung hätte um Tage zu füllen.

    • Sarah Maria

      Danke. :)
      Ich glaube, das geht den meisten so: Dass sie Fotos nur gerne anschauen, wenn sie sie entweder selbst geschossen haben oder aber selbst dabei waren. Fotos fangen ja oft nur einen kleinen Teil ein und spiegeln einfach nicht das wider, was in dem Erlebnis alles drinsteckt. Sie sind ja eher, wie eine kleine Erinnerungsstütze. ;)

      Es sei denn natürlich jemand kann richtig gut fotografieren und alles das, was zum Bild gehört auch mit diesem einen Bild einfangen. Das ist halt der Unterschied zwischen Hobby und Kunst – würde ich sagen. ;) Und solche Bilder schaut sich vermutlich auch jeder gerne an.

  18. Haha, wie witzig! An Dia-Abende kann ich mich auch noch erinnern, die wurden dann abgelöst durch Filme des letzten Urlaubes und nun werden die digitalen Dinger mit einem Projektor an die Wand geworden…

    -Kati

    • Sarah Maria

      Wir haben auch einen Beamer für die Fotos zu Hause. ;) Aber der Dia-Projektor hatte auch was für sich: Wie er immer gerattert und gerauscht hat. Das hat immer gleich eine ganz andere Stimmung eingeläutet. :)

  19. Was für eine sympathische Familie, hihi! Und das Gegenteil von mir, ich hab irgendwie nie im entscheidenden Augenblick die Kamera dabei, und der Akku des Smartphones ist dann garantiert grad leer. Muss mir zumindest ein kleines Scheibchen bei euch abschneiden, dann hab ich auch mal so schöne Sonnenuntergänge im Fundus. Liebe Grüße zu dir, Ulli

    • Sarah Maria

      Danke, dir. <3
      Ich habe die Kamera auch oft zu Hause, wenn ich sie eigentlich gut gebrauchen könnte. Und meine Handyfotos sind bestenfalls für die eigene Erinnerung zu gebrauchen, aber kaum zum Zeigen. In letzter Zeit habe ich mir aber mehr und mehr angewöhnt, sie einfach mal mitzunehmen. Das habe ich in der Regel nicht bereut. :)

  20. Das ist ja ein genialer Post! Ich dachte die ganze Zeit ich sammelte viele Bilder am PC, aber ich werde um Längen übertroffen :-)

    LG kathrin

  21. Oh nein, deine Familie ist das Gegenteil von meiner. Meistens vergessen wir alle die Fotos und hinterher ärgern wir uns dann doch. Außer ich bin in meiner verschwiegerten Familie. Da wird immer und immer beim Essen fotografiert. Wenn der Mund gerade gaaaanz weit offen steht und die Soße tropft.
    Aber jetzt bin ich motiviert, mir in den Weihnachtstagen bei meinen Eltern mal wieder unsere alten Dias anzusehen. LG mila

    • Sarah Maria

      Hahaa. Ja. Solche Bilder kenne ich: Da will man eine hübsch-besinnliche Familie beim stilvollen Speisen fotografieren – und was kommt raus: Ein Haufen Hungriger beim fröhlichen Spachteln. ;) Irgendeiner sitzt immer da, mit vollen Backen. :D

  22. Gute Fotos sind selten.
    Bei manchen Bildermachern weiß ich gar nicht, was die mir überhaupt zeigen wollen.

    Es hört sich bei Dir aber schon so an, als wüsstet Ihr genau, was wie und warum auf dem Bild sein soll. Allerdings ist eine gewisse Maßlosigkeit festzustellen – in der Tat.

    Ich knipse bevorzuge analog und sortiere gnadenlos aus.
    Meine Frage im Hinterkopf ist immer: Vermisst jemand dieses Bild, wenn er es nicht sieht?
    Fast immer lautet die Antwort: Nein!

    Bei digitalen Bildern versuche ich es ähnlich, aber hier ist es zeitaufweniger und ich habe keine Lust in meiner Freizeit auch noch so viel vorm Rechner zu sitzen.

    Dafür sammle ich Schrauben :-)

    • Sarah Maria

      In Sachen Schrauben hättest du dich mit meinem Opa zusammen tun können, der hatten den halben Keller voll damit. ;)

      Aber das stimmt: Oft ist die Intention, die hinter einem Foto steckt, nicht unbedingt die, dass das Bild möglichst interessant für andere sein soll, sondern eher für einen selber. Weil man sich gerne später an den Moment erinnern möchte. Der Moment war aber nunmal mehr, als nur das reine Bild. Aber das kann derjenige welche, der sich dann die Bilderflut ansehen muss, ja nicht wissen. ;))

  23. Muahaha… ich finde das toll! Ich bin allerdings erst zum wahnsinnigen Fotografierer geworden als mein Kind geboren wurde. Ich glaub ich hab sie schon in jeder möglichen Position fotografiert. Und im ersten Jahr hat sie sich täglich verändert. Kannst dir gar nicht vorstellen wieviele Bilder ich habe :D Sie ist aber auch mein einziges Fotoobjekt. Meine Food Fotografie scheitert meist an Ausrüstung, Ideen und Können lol… aber meine Kuchen in 3D könnte ich auch nachbauen…

    Ich wünsch dir auf jeden Fall ein seeeehr schönes Weihnachtsfest mit vielen vielen tollen Bildern :)

    LG Susi

    • Sarah Maria

      Na ja: Manchmal kommt man halt erst mit dem Motiv zum neuen Hobby. <3

      Und Food-Fotografie ist ja so eine Sache. Ich tue mir damit auch total schwer: Essen so zu fotografieren, dass es möglichst appetitlich aussieht. Das ist echt nicht immer leicht. Ich kann daher total verstehen, dass du jedesmal extrem viele Bilder machst. - Und damit auch die Kuchen in 3D nachbauen könntest. ;))

  24. Dankeschön für deine beiden Kommentare :) Ich lieeeebe ja so herbstliche Bilder einfach über alles ♥ Aber ja, die richtigen Orte muss man finden :)
    Aber ich liebe auch Sonnenuntergänge, hast wirklich sehr schöne erwischt und natürlich toll in Szene gesetzt :)
    Liebe Grüße
    Lea
    Lichtreflexe
    facebook

  25. Haha, verrückt. Und ich dachte schon, meine Mutter wäre ein Fotomessie :D aber bei euch nimmt das ja ganz andere Ausmaße an.

    Liebe Grüße

  26. Hahahaha, ich musste einfach durchgängig grinsen! Ich versuche seit geraumer Zeit Fotos auszusortieren und es ist einfach nur ätzend…

    • Sarah Maria

      Ja, oder? Es ist wie vor einem Berg stehen und gar nicht wissen, wie man den ersten Schritt machen soll: Viel zu steil, viel zu rutschig, viel zu viel. Eben. ;))

  27. ganz wundervolle sonnenuntergangsfotos und große dankbarkeit, dass die nicht endenwollenden diaabende der freunde meiner eltern für mich ein ende gefunden haben :D

  28. Hey,
    inspiriert von euren Heiligabend-Diashows, haben auch wir dieses Jahr jeder 10 Bilder, die für einen die Highlights des Jahres repräsentieren, rausgesucht. Eine super Sache! Es war ein wirklich netter Abend.

    LG Jannis

    • Sarah Maria

      Oh. Das freut mich aber, dass dieser Text den Anstoß dazu gegeben hat. <3
      Mit nur 10 Bildern pro Person hättet ihr da jedoch meine Familie vor eine unlösbare Aufgabe gestellt. ;)))

  29. Wow, dass sind wirklich wunderschöne Fotos <3
    Ich bin auch ein kleiner Foto-Messi, seien es Urlaubsbilder, Naturaufnahmen oder Foodphotos : )
    Aber ein paar Mal im Jahr sortiere ich auch immer einen Schwung Bilder aus, damit meine Festplatte mal wieder etwas entlastet wird ; )

    Liebe Grüße
    Patricia

  30. Tränen kullern mir die Wangen hinunter, ich halte mir den Bauch vor Lachen. You make my day! Ihr seid eine wunderbare Familie, wenn ich auch keinesfalls an so einem Fotoabend dabei sein möchte^^. Deine gelungene Schilderung und die treffende Illustration sind köstlich!
    Alles Gute und ein Quentchen Glück für alles Kommende!
    Liebe Grüße, Kirsten

    • Sarah Maria

      Oh. Vielen Dank. Das freut mich sehr. <3
      --> Das mit deinem Tag, aber auch das Kompliment an meine Familie. Und keine Sorge, wir kündigen Fotoabende mittlerweile an – in der Regel jedenfalls. ;))

  31. Pingback: Weihnachten im Harz - Teil I - Sarah Maria's Blog

  32. Omg – und das, obwohl das erste Bild doch das schönste ist…. Immerhin: ein organisatorisches Meisterwerk!

  33. Huhu,
    Ich hab hier beim Lesen die ganze Zeit vor mich hin gekichert und wollte dich direkt mal für deinen Schreibstil loben!
    Sei froh dass es keine Briefmarken sind die deine Familie hortet… oder gar Münzen ^^
    Bei mir äußert sich das ähnlich wenn auch nicht in diesem Ausmaß… Meine Festplatte ist auch reichlich voll und oft mit bildern in doppeter Ausführung die ich vielleicht nichtmal unbedingt machen wollte aber neeeein die Familie (meistens Mama) wollte das ja unbedingt verewigt haben und ich bin nunmal die Person mit der Kamera… ^^
    Übrigens sind die Fotos in dem Beitrg wunderschön!!

    Liebe Grüße von Marie

    • Sarah Maria

      Oh. Danke. Das freut mich wirklich sehr, dass dir mein Stil gefällt. <3

      Und wie recht du hast: Briefmarken sind schlimmer. Auch wenn ich zugegebenermaßen in der vierten Klasse mal welche gesammelt habe. Ich habe immer noch irgendwo zwei oder drei Alben voll. Also, falls du Bedarf hast..... :D

  34. Huhuuu,

    ach ich liebe den Kommentiertag jetzt schon, sonst hätt ich nicht deinen wundervollen Blog und diesen köstlichen Beitrag entdeckt. Ach ich habe wirklich gelacht jetzt, echt klasse geschrieben und ich kann mir richtig Vorstellen, wie eureo Fotoabende so ablaufen :D. Und es sind wirklich wunderschöne Bilder, da will man gleich reinschlüpfen in das Bild und die Seele baumeln lassen. :) glg franzi

  35. Was für ein Himmel, wunderschön!!! Da kriege ich direkt wieder Sehnsucht, an die Ostsee zu fahren. Aber das Jahr hat ja gerade erst begonnen, das schaffe ich dieses Jahr sicherlich noch :-D Auf Zingst war ich noch nicht, aber deine Fotos machen richtig Lust darauf.

  36. Das kam mir gerade alles sehr bekannt vor. Nein, mein Vater fotografiert nicht und macht auch darüber keine DiaAbende. Aber die Massen von Fotos, die sich bei mir ebenfalls im Laufe der Jahre angesammelt haben, die organisiert werden möchten, die ein und das selbe Motiv aus 100 verschiedenen Perspektiven zeigen und dann eben noch mit x verschiedenen Belichtungsschritten – all das kenne ich auch! Und deswegen konnte ich mich auch köstlich über Deinen Artikel amüsieren :D
    Liebe Grüße
    Salvia von Liebstöckelschuh
    #BloKoDe

    • Sarah Maria

      Uff. Da bin ich ja froh, dass es da noch eine gibt, mit dem Problem. ;) Ich lösche zwar schon immer einige Bilder, wenn ich sie von der Karte auf den PC ziehe, aber nur die, mit denen man gar nix anfangen kann, die total verwackelt sind zum Bespiel. Tja. Und dann bleiben zwar weniger, aber trotzdem noch 95 Stück. ;))

  37. Liebe Sarah Maria!
    Ich liebe einfach deine Art zu schreiben und deinen Humor!
    Tolle Fotos sind das! Und ich kenne das nur zu gut, ein Motiv gefühlte 1000mal zu fotografieren, ich sag nur Foodfotografie!
    Ich sollte dringend mal aussortieren, damit mir die Bilderflut nicht irgendwann über den Kopf wächst!

    Herzliche Grüße
    Nicole
    #BloKoDe 02.01.15

    • Sarah Maria

      Danke dir. Das freut mich total! <3

      Ihr Foodfotografen seit ja ohnehin außer Konkurenz verrückt, was das angeht - wenn ich das mal so frei heraus feststellen darf. ;)))

      <3

  38. Ein ganz herrlicher Beitrag! Da ich meine Bilder nicht immer mit der ganzen Sippe teile, kenne ehrlich gesagt nur das Gefühl von „Ohgottschonwiedereinfotoalbum“ oder auch „Ohwehdahateinereinepowerpointshowvorbereitet“ ;)
    Viele Grüße und viel Spaß beim weiter-photographieren!
    Julia

    • Sarah Maria

      Hahaa. Du kommst also von der anderen Seite – sozusagen. ;))
      Freut mich, dass dir mein Posting trotzdem gefallen hat – und du nicht gleich schreiend davon gelaufen bist. ;))

  39. Das Fotomessie-Syndrom kenne ich auch in meiner Familie. Zumindest bei Papa und mir. Papa hat immer noch ganz stolz seine analoge Spiegelreflexkamera und fotografiert damit gerne. Ich habe leider kein Geld für eine digitale Spiegelreflexkamera, aber meine tut es auch. Oft sitzen wir dann und tauschen Fotos aus.

    Videomessie-Syndrom haben wir aber auch. Wir mögen filmen. Der Apfel fällt halt nicht weit vom Stamm.
    Schöne Grüße von der stürmischen Nordseeküste
    Lars

    • Sarah Maria

      Ja. So ist es bei uns wohl auch: Meine Schwester und ich haben es beide vollumfänglich geerbt – das Fotomessie-Syndrom. ;)

      Nur Videos: Darin haben wir uns noch nicht versucht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. :D

      Grüß mir dir Küste und immer schön weiterknipsen. ;)

  40. Liebe Sarah Maria,

    ich bin über den Blogger-Kommentier“marathon“ auf deinem Blog gelandet und schon allein beim Titel dieses Posts habe ich mich sowas von angesprochen gefühlt.

    Ich fotografiere sowohl beruflich als auch privat viel, letzeres noch etwas mehr.
    Vorteil bei kommerziellen Aufnahmen: Man hat eine gewisse „Zieldefinition“, sprich wenn der Auftrag beendet ist kann man aussortieren. Bei den privaten ist das eine andere Sache, man weiß nie, wann man irgendwas noch brauchen könnte, also hebt man die, die nicht komplett dunkel/hell/unscharf/verwackelt sind doch noch mal auf… Und so häufen sich die vermeintlichen Symbolbilder im Datengrab.

    Deinen Blog werde ich auch weiterhin im Auge behalten, den Schreibstil gefällt mir super und bei den Themen ist auch was für mich dabei :)

    Auf meinem Blog gehts – wie eingangs schon gesagt – auch über Fotografie, Essen, Webprogramming/-design usw. Würde mich über einen Besuch sehr freuen :)

    Liebe Grüße

    Korbinian http://kkugelmann.de
    #BloKoDe2014

    • Sarah Maria

      Dein Blog hört sich toll an: Da klick ich mich doch gleich mal zu dir rüber. :)

      Beruflich zu fotografieren macht bestimmt Spaß! Aber, da muss ich wohl erst noch ein bisserl üben. ;) Mein Freund hat mir zu Weihnachten ein Fotografie-Kurs geschenkt. Da freue ich mich schon richtig drauf…..

  41. Pingback: Weihnachten im Harz - Teil II - Sarah Maria's Blog

  42. *Lach* Das Messie Syndrom kenne ich auch.

    Früher, also vor ein paar Jahren als ich intensiv angefangen habe zu fotografieren, habe ich im Urlaub schnell mal 3000 Bilder gemacht. Zu Hause wurden die dann aussortiert und dann die übrig gebliebenen 2998 Bilder gezeigt. ;-)

    Seit drei oder vier Jahren sieht das ein wenig anders aus. Von 3000 Bildern werden an einem Urlaubsbilderabend vielleicht noch 500 gezeigt. Und siehe da, auf einmal gefällt das den Besuchern und die wollen noch einen Urlaub sehen.

    Aber wenn ich ganz alleine bin, dann schaue ich mir selber die restlichen 2500 immer noch gerne an.

    LG Thomas

  43. Pingback: Mein erster Stock im Blog - Sarah Maria's Blog

  44. Ein wirklich toller Artikel. Dein Schreibstill ist wirklich super und ein wenig habe ich mich auch im Fotowahn wiedererkannt.
    Allerdings finde ich den ich fotografiere einfach alles Trend, der vor allem dem digitalen Zeitalter geschuldet ist, doch recht fragwürdig. Die Bilder werden immer belangloser und wir ersticken unter der Flut von Bildern. Ich denke man sollte versuchen bewusst zu fotografieren und nicht nur um zu dokumentieren an einem bestimmten Ort gewesen zu sein.
    Das alles ist sicher leichter gesagt als getan und ich selber gerate oft genug in eine Art Rausch wenn ich an einer coolen Location Fotos mache. Im Nachhinein stelle ich dann aber fest, dass ich mir lieber ein paar Minuten mehr Zeit hätte nehmen sollen um den Ort zu verstehen und die Bilder besser komponieren zu können, anstatt einfach 100 Bilder rauszufeuern. Bilder sollten Emotionen transportieren und das wird bei Massenproduktion schwierig.
    Einen spannenden Beitrag zum Thema Bilderflut hat Lukas Gawenda (ein junger Naturfotograf) geschrieben: http://bit.ly/1DzHTCo
    Ich hoffe das war jetzt nicht zu negativ, weil der Artikel an sich ist echt super witzig geschrieben.
    LG Nils

    • Sarah Maria

      Danke. <3
      Ach. Was. Negativ doch nicht. ;) Ich will mich/ uns ja selbst damit auf die Schippe nehmen. ;)

      Und du hast völlig Recht: Um einen Ort auf eine ganz besondere Art zu fotografieren, sollte man sich Zeit nehmen. Sich ein wenig umgucken, verschiedene Perspektiven versuchen - und nicht gleich blind (im wahrsten Sinne des Wortes) drauf losknipsen.

  45. Traumhaft! Sonnenauf- und Sonnenuntergänge sind was ganz ganz tolles. Wenn man dann noch an der Küste ist….einfach toll!!!
    LG Jan

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.