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Mein erster Stock im Blog

Blogstöckchen

Mit mir und den Blogstöckchen ist es ja nun so: Sie kamen, gingen und ich beantwortete sie: Nie. Sie blieben stets liegen. Nicht ein einziges habe ich in meiner glorreichen 4 1/2 jährigen Bloggerkarriere aufgehoben. Manche wies ich mit umständlichen Erklärungen zurück, einige habe ich als Kommentar beantwortet. Ausufernd. Episch. Und irgendwann festgestellt: Das will keiner. Wirklich: Niemand.

Einige – und da wären wir schon mitten drin im Blogstock-Themengebiet – habe ich auch einfach verstreichen lassen: Leise und mit gesenktem Kopf, die Internet-Straßenseite gewechselt – nicht zurück gegrüßt. Nicht die feine Art. Eigentlich gar keine Art. Eine Unart. Und warum weiß ich gar nicht genau. Ich beichte.

Tja. Und genau darum geht’s dem Herrn Trotzendorff: Er möchte, dass ich beichte. Schonungslos. Bestimmt.

Nun. Im Prinzip gerne: Denn mein Hang zu offenen Offenbarungen ist mir über die Jahre treu geblieben. Genau genommen spielt die Erfindung des wunderbaren Internets, diesem jenem meinem Fieber durchaus in die ohnehin schon recht guten Karten.

Ein zweites Stöckchen, welches kürzlich bei mir eintraf, durch’s Internet geflogen kam, das bekam ich von dem Herrn Amaot. Ein Stöckchen mit elf Fragen: Elf Punkte zu denen ich nun zur Beichte schreiten werde. Ich kombiniere also. Quasi.

Eine Brücke
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Ein Tag ohne Gesetze
Ich würde mich in eine leere Wohnung hocken. Eine, die mir gut gefällt. Dort schlichtum bleiben. Für immer. Am nächsten Tag in Puschen und Schlafanzug durch den Hausflur streifen, als wäre ich seit jeher dort. Als Inventar.

Denn dieses Umziehen, dieses ewige Entwurzeln: Das liegt mir nicht. –> Von meiner heißgeliebten 1-Zimmer-Wohnung bin ja kürzlich (unter Tränen) zum Herrn S. gezogen: In eine 2-Zimmer-Wohnung. Und nun soll es bald weitergehen: In eine 3-Zimmer-Wohnung. Ebenfalls unter Tränen – voraussichtlich. Mir schwant jedoch, dass dies nicht das Ende sein wird: Dass es irgendwann weiterzugehen hat; in eine 4- oder gar 5-Zimmer-Wohnung. Und diesen jenen Zustand der 3-Zimmringkeit, ja, den würde ich nun bitte gerne überspringen. Kurz, schmerzlos und mit so viel alltäglicher Stille wie irgend möglich.

Foto aus deiner Kindheit

Ich_früher_Blog

Spanien 1987 oder 88// Einschulung// Skifahren im Harz// Größtes Talent bisher: Laufen auf einem Ball. Mit 13//

Dein Vater
Über ihn wurde hier schon genug erzählt. Vorerst. Vielleicht, nehme ich mir irgendwann seine Bücher vor. Davon hat er nämlich noch mehr – wesentlich  mehr als Fotos. Und sogar einen guten Freund, der für seine Bücher ein eigenes Haus hat.

Als ich sechs war, sind wir umgezogen: Es sollte von einem Miets- in ein Eigentumshaus gehen. Und genau da, hat mein Vater seine Chance gewittert: Hätte sich um ein Haar durchgesetzt. Dann wäre ich nun in einem ehemaligen und grundrenovierungsbedürftigen Hotel kurz vor Osterbrock (= irgendwo mitten im Moor) großgeworden. Mit Zimmern um Zimmern. Eins für die Weimarer Klassik, eins nur für Thomas Mann und drei für Mozart (in Schrift und Ton). Und noch mehr. Alle mit aufwendigen Deckenmalereien – natürlich. Am besten.

Kennst Du ein Gedicht
Auswendig? –> Ein besonders originelles jedenfalls nicht. Aber dafür Lieder. Jede Menge Lieder. Wobei „auswendig“ fast schon zu wenig Bedeutung parat hat – zu neutral ist. „Auswändig“ – ohne Wände also, würde besser passen.

Lieder von der Kelly Family wären da ein Beispiel. Und den Beatles. Mein erstes Herz, meine erste Verliebtheit, galt nämlich John Lennon. Ein tragischer Start. Der da und genau dort begann. Allerdings, und allseits bekannt war er ja nunmal schon tot – bevor ich geboren wurde.

Aber das soll sie noch nicht sein, meine öffentliche Verlautbarung. Ich hab da noch mehr: Vorher – und zwar mit elf, in etwa, da war ich glühender Udo Lindenberg Fan. Ich hatte alles: Platten. Poster. Und sogar einen Hut.

Im Stau
Stand ich auch schon. Kenne ich. Jedoch nur von der Rückbank aus – nicht als Fahrerin. Denn ich fahre seit über 10 Jahren genau deswegen unfallfrei, weil ich eben nicht fahre. Ich kann’s einfach nicht. Und, ja: Ich hatte Fahrstunden. Viele Fahrstunden. Schalten, lenken, nicht absaufen lassen – das war alles kein Problem. Auch in der Theorie war ich 100% fehlerfrei. Aber der Verkehr, die Anderen, die sind es: Das Problem.

Die Tatsache, dass ich irgendwann dennoch und ganz offiziell dazu berechtigt wurde ein Auto zu chauffieren, diese jene Tatsächlichkeit hat meinen Glauben in das System „Fahrschule“ bis heute nachhaltig erschüttert: Dem Erdboden gleichgemacht. Abitur – okay. Volljährigkeit – meinetwegen. Aber Fahrerlaubnis- nööp.

Teleportieren
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Grün?
Eine Farbe, die ich grundsätzlich sehr schätze. Schon immer. Draußen. Im Freien. Aber nicht an, auf oder um mir herum: Weder auf meiner Kleidung, als Schmuck oder gar als Sofakissen. NIEMALS! Das ist mein Credo. Festzementiert seit Jahren. Jeder weiß das. Ich sagte das nämlich schon oft, zu allerhand Gelegenheiten und Ungelegenheiten. Halt oft. So oft, dass das Zurück undehnbar ist, bar jeder Elastizität – und einen unschönen Knick in meinen 10 Geboten über mich selbst anrichten würde.

Aber wie die Launen des Lebens so mit einem spielen, gab es da kürzlich ein Grün, das nun nach all den Jahren mein Herz eroberte. Eins, welches satt, frisch, dunkel-grasfarben, leuchtend und ideal-grün daher kam. Und nun denn, schlich ich um das eine oder sogar andere grüne T-Shirt, ja gar Kleid. Bezahlte schließlich Ohrringe. Eigentlich violett-weiß, jedoch mit einigen grünen Details: Um den Prozess des Grün-Werdens schleichend einzuleiten. So der Plan, jedenfalls.

Nordsee?
Ich habe mal mit 13 eine Wette verloren und bin reingesprungen. Im November. Aber ich vermute, das reicht euch nicht für eine gelungene Beichte. –>

Mit fünf hing ich wimmernd auf den Schultern meines Vaters im Watt. Denn die Flut: Sie kam. Sie kam, rollend, unaufhaltsam, unerbittlich. Jedoch waren wir nicht mitten drin im Watt. Irgendwo zwischen Bensersiel und Norderney. Schwenkten auch keine SOS-Fahnen durch die Luft, sondern waren ziemlich genau zwei Meter vom Strand entfernt: Auf einer kleinen Sandbank. Das Wasser stand uns bis zum Knöchel. Nicht meinen, sondern denen meines Vaters. Und dennoch: Der Horror, die Fluten und ihre ewigen Wellen drohten uns augenblicklich zu verschlingen. – So meine Fantasie. Damals.

Am beichtenswertesten jedoch ist: Sucht doch mal in meinem Blog nach der „Nordsee“. Ihr bekommt nur einen einzigen Treffer: Nicht in etwa einen aufregenden Spontan-Trip Richtung Küste, sondern nur eine Erwähnung, eine Randnotiz. Denn genau genommen, ist es schon ein ganzes Weilchen her, dass ich dort war. Als Bremerin. Als Quasi-Küstenbewohnerin. Also.

Die längste Minute
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Ein Haustier
Daisy. <3 Mein Herz. Mein Alles. Meine Katze. Die überfahren wurde, als ich zwölf war. Um die ich Monate, eigentlich sogar Jahre getrauert habe.

Nachdem sie tot war, habe ich wochenlang nicht ein Wort über sie gesprochen: Weder meinen Freunden, noch meiner Familie gegenüber: Einfach deswegen, weil ich diese Tatsache, die Endgültigkeit des Todes nicht durch Worte in die Gegenwart eingravieren wollte. Es nicht auszusprechen ließ die Realität noch etwas ruhen. Ich habe immer gehofft, es ist alles nur ein blöder Irrtum im Chaos, ein Fehler in der Zeit: Sie kommt einfach irgendwann wieder. Als wäre nichts gewesen. Und selbst heute habe ich noch all ihre Sachen, ihr Spielzeug, ihre Decke – sicher verwahrt in einem Schuhkarton. Nur für den Fall. Der Fälle. Falls sie wiederkommt. Hier wohnen möchte.

Feder im Wind an der Weser

Das war’s mein Stock im Blog. Es hat Spaß gemacht – irgendwie. Aber bitte seid mit nicht böse, wenn ich bis zum nächsten wieder 4 (+/-) Jahre warte. Tja. Und für die Dinge, die Beichten, die ich nicht ausgefüllt habe – da habe ich euch im Sinn gehabt. Also, wenn ihr mögt: Ich schmeiß ihn euch zu – den freundlichen Stock.

50 Kommentare

  1. Schönes Stöckchen :)
    Finde es eigentlich ganz gut, wenn Blogger hin und wieder mal ein paar persönliche Seiten durch solche Aktionen zeigen. Wenn es thematisch zum Blog passt, ist dagegen nun wirklich nichts einzuwenden, finde ich.
    Was du zum Thema ‚Grün‘ geschrieben hast, hätte im Übrigen 1:1 von mir stammen können ;)

    P.S.: Das ‚Paris, je t’aime‘ Bild ist ja mal obergenial! *g*

    • Sarah Maria

      Ahh. Da bin ich ja froh, dass ich mit meiner Grün-Verwandlung nicht alleine bin. :D

      Ich finde Blogstöckchen ja auch eigentlich gut. Ich habe mir auch schon oft vorgenommen mal eins mitzumachen – habe ich dann aber nie. Irgendwie. Ich weiß auch nicht…. Vielleicht liegt es an den vielen Kettenbriefen in der siebten Klasse, die ich irgendwann nur noch nervig fand. Das hängt mir wohl immer noch nach. ;))

  2. Feeein, Sarah- Maria, fein das Stöckchen gebracht.☺ Ich finde es super. Beim ersten Kinder Bild hätte man damals schon wissen können, aus dir wird ne Bloggerin, Fashion hätte ich damals wohl getippt ☺ Köstliche Pose deiner Zeit weit vorraus.
    Lieder auswendig? Ich glaube sie alle zu kennen aber irgendwie stimmt das nicht so ganz wenn ich dann mal den wirklichen Text lese.
    Ich habe mit 35 vor 7 Jahren den Führerschein gemacht, für viel Geld mit vielen Fahrstunden.. ich fahre erst seit 2 Jahren Auto…nur Automatik weil ´mich sonst jeder Hügel enorm stresst und ich fahre auch nur wenn es nicht schneit oder stark regnet, Wind geht, also in Maßen.☺
    L. g schönen Sonntag und ich freu mich auch auf den Stock in vielleicht sogar schon 4 jahren.L:gAlex

    • Sarah Maria

      Haha. Danke! Wer weiß, vielleicht schwenke ich ja nochmal irgendwann um und mache in Mode. :D

      Und: Immer weider „schön“ zu hören, dass ich nicht die einzige bin, die mit Autos auf Kriegsfuß steht….. ;)

  3. Sehr schön geschrieben!
    Und tröste dich, ich bin auch zweimal durch die Fahrprüfung gefallen und habe meinen Führerschein erst mit 27 gemacht, nur um später festzustellen, dass ich ihn eigentlich gar nicht brauche. ;-)
    Liebe Grüße,
    Eva

    • Sarah Maria

      Ich bin auch einmal durchgerasselt: Ich habe jemandem die Vorfahrt genommen. So richtig: Mit Vollbremsung seitens des Fahrlehrers. Tja…. Das war’s dann. :/

  4. Ich bin auch schuldig und habe oft solche Sachen ignoriert – aber deine Berichte hier, die sind mal was ganz anderes und tolles. Sehr berührend!

    -Kati

  5. Hallo Hauke, ein Logbuch ist ein auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal. So steht es in Wikipedia. Du hast es zusätzlich mit vielen tollen Bildern versehen. Du solltest wissen, dass ich dich über episoden.film gefunden habe. Ich würde mich sehr freuen, wenn du auch mal auf meinem Blog vorbei surfst und einen Kommentar abgibst. Zum Beispiel gibt es ein Announcement hinsichtlich eines neuen Fotoprojekts von [LINK WURDE ENTFERNT] und mir. Am kommenden Montag startet es. Vielleicht hast du ja Zeit und Lust, mit zu machen?! Bei den hier gezeigten guten Bildern von dir wärst du eine Bereicherung für das Projekt. Näheres unter: [LINK WURDE ENTFERNT]
    Ich freue mich schon heute, wieder von dir zu lesen. Immer gut Licht und ganz viel Ideen für weitere schöne Bilder! Beste Grüße, Andreas
    [LINK WURDE ENTFERNT]

    • Sarah Maria

      Hauke? Wer ist Hauke? Sehe ich wirklich so männlich aus??

      Na ja: Da das hier offensichtlich nur Werbung ist und nix mit meinem Blogposting zu tun hat, habe ich mir mal erlaubt alle Links zu löschen. Finde ich übrigens, um ehrlich zu sein, nicht gerade die feine Art. Ich habe nämlich auch ein Email-Postfach für solche Anfragen – und freue mich im Übrigen auch dort mit meinem richtigen Namen angesprochen zu werden…..

      Nun ja. Trotzdem danke, dass dir meine Fotos gefallen.

  6. Ich fühle mich ja ein bisschen geschmeichelt. Erstes Stöckchen. Kchchchchch … Und dann noch so ein schönes, mit so tollen Fotos! Danke dafür …

  7. Das mit dem Aufwachsen in so einem alten Hotel stelle ich mir irgendwie cool vor… aber auch ein wenig gruselig. Ich hab wohl zu viel „Shining“ gelesen. ;)

    Da ist jemand allerdings sehr ehrlich was das Fahren angeht. Das täte manch anderem auch gut… ich hab nämlich eine Freundin, bei der frage ich mich wirklich, wie sie überhaupt die Prüfung geschafft hat. Theorie usw. war bei der auch gar kein Problem. Aber an der Praxis scheitert es… und die fährt halt auch ständig trotzdem Auto!

    • Sarah Maria

      Na ja. Zum Glück kannte ich mit sechs „Shining“ noch nicht. ;) Sonst hätte ich mir da wohl auch vor Angst in die Hose gemacht. Allein. In meinem eigenen Flügel des Hauses – oder so. ;)

      Hier mitten in der Stadt komme ich auch praktisch nie in die Verlegenheit, dass ich mal denke: „Ach, so ein Auto, das wäre jetzt echt gut!“ Meistens bin ich mit der Straßenbahn oder dem Rad unterwegs. Und für den Fall der Fälle: Kann ich ja immer noch bei meinem Freund mitfahren. Der ist beim Car-Sharing angemeldet. ;))

  8. Sehr spannende Antworten, aber auch Fragen… Umso trauriger das hier manche Menschen dies nur als Plattform für sich selbst nutzen, schade!

    Ach das Kinderbild ganz links ist der Knaller ;-)

  9. Danke für die interessante Beichte – ich find das Stöckchen eine gelungene Sache, die auch gerne öfter als alle 4,5 Jahre hier auftauchen dürfte :)
    Übrigens, in Spanien mit einem „Paris- Je t’aime“-Shirt herumzulaufen find ich grandios :D

    Liebe Grüße,
    Elli

    • Sarah Maria

      Naaaa gut. Vielleicht etabliere ich ein jährliches Stöckchen – oder so. ;))

      Das Shirt haben wir auf dem Weg nach Spanien gekauft: Wir sind damals mit dem Auto in den Urlaub gefahren: Flüge waren in den 80ern ja noch quasi unbezahlbar. Und da die Strecke einfach zu lang war, haben wir eine Nacht in Paris auf einem Campingplatz verbracht. Da habe ich das T-Shirt bekommen: Denn in den Eiffelturm war ich damals tatsächlich sehr verliebt. Mit dem Shirt bin ich quasi den kompletten Spanien-Urlaub rumgerannt. Konnte man mir damals auch nicht ausreden. Niemand! Ich wollte der Welt schließlich zeigen, was ich da Tolles in Frankreich entdeckt habe. ;)

  10. Als ich das mit Daisy las, war ich den Tränen nah. Ich trauere noch heute über den Verlust meiner Mieze, vermisse ich sie doch schmerzlich. Wenn sich unsere Wege auch anders trennten als die euren. Ich kann dich gut verstehen. Leider. :/

    Ich finde diese Kombination aus den beiden Stöckchen sehr gelungen und auch sehr interessant zu lesen. :)
    _____

    Das stimmt. Käsespätzle sind einfach zu gut, aber in letzter Zeit enttäuschen mich die Gaststätten, weil alle irgendwie sahnig werden und mir die richtigen Käs’spatzen einfach fehlen. Selbst ist die Frau, diese Woche gibt es mal wieder Käs’spatzen. :9
    Genauso geht es mir mit der Kamera auch immer. Aber was soll man tun… dann muss man eben in den saueren Apfel beißen und die Kamera wirklich jeden Tag mitschleppen. xD

    Liebe Grüße

    • Sarah Maria

      Käsespätzle sind wirklich eine ganz besondere Kunst. :) Die besten meines Lebens haben ich bisher in Bayern gegessen – nur in Bayern. Hier oben im Norden sind die in der Regel nüschts. Das muss mal in all dieser Deutlichkeit gesagt werden. ;))

      • Oh… na da nehm ich doch für ganz Bayern mal das Käsespätzle-Lob an. xD Die sind hier auch wirklich gut, nur eben in letzter Zeit immer häufiger mit Sahne. *gnah* ABER ich habe gestern eine große Portion gemacht, sodass wir noch heute davon essen konnten und jetzt sind wir beide rundum glücklich. *hehe*
        _____

        Da bin ich mir auch sicher, aber dieses Auf und Ab ist ziemlich anstrengend. xD Danke jedenfalls für’s Daumen drücken. ^^

        Also nach der Hochzeit werde ich es vielleicht auch mal zeigen. Mal sehen. Da muss ich dann aber auch erst mal mit dem Prinzen reden, was ihm recht ist und was nicht. ;)

        Ich wünsche dir ein wunderschönes Wochenende

  11. Liebe Sarah, ich finde es toll, dass Du Dir jetzt wirklich für so ein Blogstöckchen Zeit genommen hast. Ich muss ja ganz ehrlich zugeben, ich bin da auch nicht so der Typ dafür. Aber sehr interessant Deine Beichten!

    lg kathrin

    • Sarah Maria

      Danke! Freut mich ja, dass ich eine Stöckchen-Skeptikerin überzeugen konnte. Ich weiß ja nur zu gut, dass das nicht ganz leicht ist. ;)

  12. Wie sehr ich Dich verstehen kann.
    Stöckchen sind irgendwie …nett.
    Aber sie füllen vor allem Speicherplatz und rauben Zeit.
    Zeit, die man mit sinvollerem verbringen kann.
    Die Rauhfasertapete anzustarren oder seine Finger zu zählen.
    Von daher fühle Dich unterstützt und habe kein schlechtes Gewissen, wenn Du Stöckchen ignorierst.

    • Sarah Maria

      Oh. No. Wenn ich meine Raufasertapete zu lange anstarre, wird mir nur sekündlich klarer, dass wir streichen müssen. Dringend! Denn seit dem Einzug in diese Wohnung wollen wir das: Das Schlafzimmer ist nämlich babyblau. Es war halt zuvor ein Kinderzimmer. Tja. Und jetzt. Nicht. Mehr. ;)

  13. Stock hin oder her, deine Antworten machen Spaß. Und so ein Haus im Moor mit eigenen Zimmern für die diversen Künste mit Deckenmalereien (!), ja da träumt nicht nur dein Vater von… herzliche Grüße von Mila

    • Sarah Maria

      Ich glaube so etwas beginnt man erst mit Ü-20 zu schätzen. Als Tennie wäre das der Horror für mich gewesen. Ich fand’s ja schon in der Kleinstadt viel zu eng. Ein Vorort vom Vorort von der Kleinstadt hätte mich vollends verzweifeln lassen. Vermutlich. Oder ich hätte kapituliert und wäre jetzt Schützenkönigin. :D

  14. Das Stöckchen gefällt mir sehr. Gerade weil du sehr schön geschrieben hast. Also so, dass man gerne weiterlesen möchte und sich auf den nächsten Absatz, die nächste Frage freut. Manchmal überfliege ich Blogs nur, zum einem weil ich keine Zeit habe oder weil es irgendwie oberflächlich oder selbstdarstellerisch (leider auf eine nervige Art und Weise) geschrieben ist. Oder nur Werbung für eine Firma gemacht wird.
    Ich liebe Blogs, in denen die Blogger ein kleinen Teil ihres Lebens offenbaren, aber ehrlich und authentisch. Und deine Texte gehen wirklich unter die Haut : )
    (ich weiß, ich erzähle auf meinem Blog auch nicht so aus dem Nähkästchen oder auch nur oberflächlich, aber im Moment habe ich da auch nicht viel Zeit (ja ja, die Zeit ist immer Schuld) zu, da lege ich schon mal mehr Wert auf das Rezept. Deswegen besuchen mich meine Leser ja ; )

    Also, mach weiter so! Schreiben gehört definitiv zu deinen großen Talenten! : )
    Liebe Grüße
    Patricia

    • Sarah Maria

      Oh. Patricia. Danke für die vielen, wunderschönen Blumen. ;) Bei all dem Lob für meine Texte werde ich ganz rot – und freue mich in all meiner Röte ungemein. Danke. <3

      Werbung in Blogs ist ja immer so eine Sache. Ich finde das Thema nicht ganz einfach. Denn einerseits kann ich gut verstehen, dass man für seine Arbeit und die laufenden Kosten (Server, Domain, etc.) auch etwas bekommen möchte. Ich habe ja auch Werbung geschaltet. Anderseits weiß ich, was du meinst: Es gibt wirklich Blogs, die mehr wie eine Litfaßsäule aussehen, als ein persönliches Statement.

      Ich denke wichtig ist dabei immer, dass man ehrlich ist. Alles hübsch kennzeichnet und sich selbst damit wohl fühlt. Dann klappt's auch mit der persönlichen Note. Oder so. ;))

  15. Haha,
    hallo Hauke – :D Ich hätte da auch noch ein paar Werbelinks im Angebot.

    Ist ja nur eine kleine Beichte – aber als Anfang schon mal nicht schlecht. Und interessant. Und mit der Nordsee finde ich ja krass – so als Bremerin, also wirklich! Streng dich an.

    • Sarah Maria

      Uhh. Jetzt streust du auch noch (Meer)Salz in die Wunde. ;)) Aber du hast ja Recht: Ich muss definitiv mal wieder hoch an die Küste. Zum Meer – oder auch nicht. Je nach Tidestand. ;)

  16. Ein sehr interessanter Stock. Ein Gedicht könnte ich auch nie auswendig, bin da irgendwie auch nicht so der Fan von und fand das Thema schon in Deutsch ganz schlimm xD. Die Fotos aus deiner Kindheit sind übrigens sehr, sehr putzig <3.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Dankeschön <3. Und danke auch für das Daumen drücken, sobald ich mehr weiß, erfahrt ihr es natürlich. Die Ergebnisse kommen aber recht unterschiedlich, da manche Studienfächer eine längere Korrekturzeit haben.

    Das werde ich definitiv :)

    • Sarah Maria

      Ach. Schlimm finde ich Gedichte nicht. Ich hatte aber auch höchstfreiwillig Deutsch-LK. ;)) Kann aber verstehen, wie man lernt sie zu hassen. Das hätte der Hauptmann von Köpenick auch fast in Sachen Theater bei mir erledigt. ;)

  17. Wirklich interessant! Ich finde es ja immer schön, mehr über eine Person hinter dem Blog zu erfahren :o)
    Hab noch eine schöne Woche.
    Liebste Grüße
    Kerstin B.

    • Sarah Maria

      Eine schöne Woche – oder besser gesagt Rest-Woche – wünsche ich dir auch! :) Und danke: Freut mich ja schon irgendwie, dass meine „Ausführungen“ auf Interesse stoßen. <3

  18. Wie toll! Ich find sowas ja immer sehr interessant zu lesen, kann aber deine
    Stöckchenphobie ein wenig nachvollziehen. Schön, dass du sie für uns einmal überwunden hast ;) Liebe Grüße zu dir, Ulli

    • Sarah Maria

      Huuhh. Also, offenbar sollte ich meine Stöckchen-Einstellung langsam mal überdenken – so viel Gegenliebe, wie mir hier entgegenschlägt. ;)) Danke. <3

  19. Liebe Sarah Maria,
    had du fein gemacht und unterhaltsam wars obendrein. Ich finde du solltest nicht wieder 4 Jahre warten. Dein Schreibstil ist einfach toll. Na, wie war das noch mit nem Buch? ;-).
    LG, Nadine

    • Sarah Maria

      Haaahja. Hat wirklich was von Stöckchen, Frauchen und Hund. :D Tja. Und das Buch, das sucht vor sich hin. Momentan. Irgendwie, kommt der Dreh nicht – anzufangen. Aber gut, dass du mir mal wieder ein Stöckchen in die Richtung zuwirfst. <3 Irgendwann. Bestimmt. Finde ich es - und hebe es auf. ;) Und bis dahin.

      /hust

      ;)

  20. Das war ja ein toller Stock! Ich mag deine Art zu schreiben so sehr und die Themen waren auch wirklich interessiert. Hat Spaß gemacht zu Lesen!
    Alles Liebe, Salo

  21. ein wundervoller stock. ich mags sehr, wie du schreibst. in manchem finde ich mich sehr wieder, in anderem weniger, aber alles kann cih durch deine worte irgendwie verstehen.

  22. Da mußte ich schmunzeln …. ja die Sache mit Stöckchen, Awards & Co. …. Wenn man schon seit Beginn der Blogs, also ca. 10 Jahre dabei ist, wie ich, kann man davon ein Lied singen …
    Oh, dann bist Du auch schon oft umgezogen …. auch das kenne ich gut und auch bei uns ist noch kein Ende in Sicht. Erst flucht man – manchmal – dann gewöhnt man sich dran, dann geht man mit einem weinenden und einem lachenden Auge. ;-) Aber Du bist noch eine Ecke jünger, wie ich lese (John Lennon!), da fällt Umziehen noch leichter ….
    Oh, beim Führerschen würde ich allerdings nie „Nie“ sagen – auch ich hatte Probleme damit, es letztendlich aber dennoch – wenn auch spät – geschafft! Und jetzt fahre ich ca. 15 Jahre unfallfrei … Manchmal muß man Fahrschule, Fahrlehrer wechseln oder eine Spezialfahrschule in Angriff nehmen, doch wenn man es wirklich will, schafft man es auch! Die Anderen können gar nicht das Problem sein, denn sie tun ja nichts. Das alles spielt sich nur im Kopf ab!

    Liebe Grüße auch hier
    Sara

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