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Pilze selber züchten

Pilze

Meine selbstgezüchteten Pilze habe ich in erster Linie Steffi zu verdanken. Denn kürzlich schrieb ich unter einen ihrer Blogbeiträge meine uneingeschränkte und unverblümte Neidbekundung: Neid auf das frisch bei ihr eingezogene Pilzpaket – mit Pilzen zum Selberzüchten.

Kurz darauf hatte ich eine Mail in meinem Postfach, in der Steffi mich an die Macher des Pilzpaketes* höchstselbst vermittelte. Und nochmals kurz darauf hatte ich auch schon ein Paket mit Pilzen, genauer gesagt mit Rosenseitlingen, in meinem Briefkasten. Danke dafür! <3

Die Handhabung ist denkbar einfach: Im Grunde müsst ihr die Pilze einfach nur gießen. Und zwar optimalerweise 2x täglich. Am besten mit einem Sprüh-Dings – ein Löffel tut es aber auch. Und schwups! Meine Rosenseitlinge sind bereits nach wenigen Tagen geschlüpft:

PilzpaketRosenseitlinge

Die Seitlinge werden in Kaffeesatz herangezogen. Genauer gesagt in Nürnberger Kaffeesatz. Denn davon gibt es glücklicherweise genug in den Nürnberger Cafés. Dort wird der Kaffeesatz eingesammelt, mit Pilzkulturen bestückt, also sozusagen recycelt, verpackt und schließlich verschickt.

Nach etwa zehn Tagen waren unsere Seitlinge bereit für die erste Ernte. Aus fast 250 Gramm Pilzen haben wir eine Pasta-Pilzpfanne mit etwas Knoblauch, Petersilie, Weißwein, Zwiebel und einer Parmesan-Sahne-Soße gekocht. Aber das ist natürlich längst nicht alles, was ihr mit Rosenseitlingen anstellen könnt. Als erklärter Pilzfan habe ich Seitlinge küchenmäßig selbstverständlich schon längst durchdekliniert und kann euch da ein paar Tipps geben:

Wirklich lecker ist z.B. ein Seitlings-Risotto oder eine pürierte Suppe aus Seitlingen, Walnüssen, einer Zwiebel, Gemüsebrühe, Thymian, Weißwein und ein bisschen Sahne. Denkbar wäre auch statt Walnüssen Maroni zu verwenden. Absolut großartig sind die Pilze auch klein gehackt, angebraten und dann unter die Tomatensoße gemischt – quasi als Bolognese. Im Rührei sind sie auch sehr empfehlenswert oder als Zugabe für Bratlingen. Denn das wirklich Schöne an Seitlingen ist, dass sie beim Garen ihre feste Konsistenz behalten.

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Nach der Ernte müsst ihr das Pilzpaket nicht gleich wegschmeißen: Der Pilz ist ja nicht tot und kann weiter am leben gehalten werden. Eine zweite Ernte direkt im Paket ist durchaus wahrscheinlich. Aber ihr könnt auch versuchen den Pilz in einem Blumentopf weiter zu ziehen. Dafür benötigt er allerdings neue Nährstoffe, sprich frischen Kaffeesatz. Aber den gibt es bei uns im Hause praktischerweise in rauen Mengen. Unseren Seitling habe wir nach dieser Anleitung* umgetopft – und sind nun mehr als gespannt, ob er auch dort so gut wachsen wird.

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