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[Blogparade] Blogs gegen Hass – alle Beiträge

Beitragsbild_#BloGeHa

Über 30 sehr unterschiedliche Beiträge sind für meine Blogparade „Blogs gegen Hass“ von euch geschrieben und durch das Netz geschickt worden – um gemeinsam gegen Fremdenhass und für mehr gegenseitiges Verstehen zu werben.

Und ich möchte mich an dieser Stelle bei euch allen bedanken: Bei allen, die mitgemacht haben – und auch bei denen, die geholfen haben über ihre Blogs und Social Media Kanäle, die Blogparade weiter zu verbreiten. <3

In diesem Posting stelle ich nun alle eure Beiträge kurz vor:

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Scham und Stolz

Dieses Posting von LandlebenBlog.org hat so sehr bei mir eingeschlagen, sich so sehr in meinem Kopf festgetackert, dass ich Friederike gleich zu Beginn und mit dem Startschuss der Blogparade kurzum gefragt habe, ob ich ihren Beitrag verwenden darf:

  „Ich denke an das kleine Asylcafe, zu dem jeden Donnerstag abend mehr Mosbacher kommen, um einfach mal zu schauen und Hallo zu sagen. Ich denke an die vielen Helferkreise, die sich selbst in den kleinsten Dörfern bilden.“

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Auschwitz, die Fremdheit und unsere heutige Verantwortung

Dieser Beitrag vom Blog Fadenvogel.de wurde zum Gedenken an den 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar 2015 geschrieben. Ein Beitrag über Fremdheit, über das Ende der Menschlichkeit und die Anfänge der Entmenschlichung. Über „die Verantwortung jenseits von Schuldfragen“.

„Ich fühle mich abgetrennt von der Welt, hier ist die Welt auch wirklich zu Ende. Ich bin nicht so vermessen, mich für eines der Opfer zu halten. Ich verstehe die Täter auch nicht. Jeder wie ein kleines Zahnrädchen im Terror.

Und nach diesen Tagen, in denen um mich herum nur fremde Worte waren, wo ich keine Straßennamen mehr lesen konnte, keine Speisekarte. Fremd in einem völlig fremden Land, sehe ich das erste Wort, dass ich lesen kann. Es lautet: D U S C H E“ 

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Was würde Jesus tun?

Fragt Venda von der Zuckerwerkstatt: Sie geht der Frage nach, was Religion und Fremdenfeindlichkeit verbindet – warum sie mitunter gemeinsam auftreten:

„Später habe ich einige andere Länder und Kulturen besucht, die mir einen weiteren Blick „von außen“ auf den christlichen Glauben ermöglicht haben. Und ich bin ein paar Mal in Deutschland umgezogen. Dabei hat sich mir immer wieder ein Zusammenhang aufgedrängt: Dass christlicher Glaube und fremdenfeindliches Gedankengut manchmal gemeinsam auftreten. Nicht immer, aber in bestimmten Regionen und bei bestimmten Personen.“

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Aufklärung statt Ausgrenzung

Das ist das Motto von Phinphin. Er setzt auf einen sachlichen Dialog und möchte so ein Gegengewicht bilden: Steigt aktiv in Web-Diskussionen ein und hält mit Informationen dagegen.

“ Denn durch Ausgrenzung von radikalen Meinungen und vorurteilsvollen Menschen löse ich keine Probleme. Diese Menschen verschwinden ja nicht, wenn sie merken, dass sie nicht gut bei anderen ankommen. [….] Mein Ziel ist es Extremismus zu bekämpfen, in dem ich sie von ihren extremen Ansichten wegbringe.“

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Muhammad & Kay

Hadassa, eine Bloggerin aus Tel Aviv, erzählt von einer ungewöhnlichen Freundschaft. Einer Freundschaft, die sogar Terror und Hass trotzt.

„Als Kay über gemeinsame Bekannte davon hört, bietet sie an, Muhammad erst einmal bei sich aufzunehmen. Über Wochen versteckt sie ihn in ihrem Gästezimmer, gibt ihn als Cousin aus, obwohl es ihr auch Jahre nach dem Anschlag noch schwer fällt, Arabisch zu hören. Zwischen dem ungleichen Paar entwickelt sich eine besondere Freundschaft.“

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Randgruppen und der Umgang mit Diskriminierung in Harry Potter

Im Blog der Weltenschmiede ist anlässlich der Blogparade eine mehrteilige Fallstudie zu den vielfältigen Beispielen gegen Ausgrenzung, Vorurteile und für Inklusion in der Harry Potter Reihe entstanden:
–> Teil I
–> Teil II
–> Teil III

„Die Harry-Potter-Reihe ist ein Paradebeispiel dafür, wie schon von Kindesbeinen an ohne moralisch erhobenen Zeigefinger gezeigt werden kann, dass jeder Mensch und jedes Lebewesen es verdient, respektvoll und anständig behandelt zu werden. Dabei gibt es einige offensichtliche Beispiele für Diskriminierung – wie die von Remus Lupon als Werwolf – ebenso wie einige, die eher spielerisch verpackt werden, aber dennoch eine Rolle spielen.“

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Integration – und wie ich sie erlebe

Alex hat ein Blogposting darüber geschrieben, wie es für ihn war, als er 1995 mit seiner Familie nach Deutschland gekommen ist:

„Als ich nach Deutschland gekommen war, war ich 14 Jahre jung und wusste noch nichts von der Nichtakzeptanz oder Hass gegen Ausländer und andere Fremdlinge, die in dieses Land kommen. Aber es gab es schon und ich musste mich integrieren, was nun mal ein langwieriger Prozess ist und nie abgeschlossen ist. Heute bin ich zwar vollkommen integriert, aber dafür musste ich damals zu Beginn meiner Entdeckungsreise in diesem Land sehr sehr viel tun.“

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Das Leben an der Deutsch-Dänischen Grenze

Herr R. hat drei Beiträge für die Blogparade eingereicht: In seinem ersten Beitrag schreibt er über Hass als ein starkes Wort für ein starkes Gefühl. Und geht in seinen beiden nächsten Postings auf seine eigenen Erlebnisse ein:
–> Teil I
–> Teil II

„Hier erlebte Ede auch das Gefühl, wenn andere “aufgestachelt” werden, mitgerissen werden in negative Strömungen. Erst nachdem die Sprachkenntnisse, inklusive Schimpfwörter und Redewendungen, besser waren und nicht mehr das Problem waren, ließen auch diese Sticheleien nach.“

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Ein friedliches Miteinander

Frank wirbt auf seinem Blog dafür die eigenen Überzeugungen und Vorurteile zu überprüfen, neu zu denken  – und schließlich über Bord zu werfen:

„Glauben wir nicht immer gleich alles, was uns im Fernsehen, Radio oder Tageszeitung erzählt wird. Machen wir uns lieber ein eigenes Bild von den Menschen.  Und das unvoreingenommen. Gut, das mag schwierig sein, sind wir doch von Glaubenssätzen geprägt und diese abzulegen, ist  unmöglich, denn wenn wir uns an diese erinnern, geben wir Ihnen ungewollt Energie.“

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Gute Ausländer – schlechte Ausländer

Tina, eine Bloggerin aus London, schreibt in ihrem Beitrag über die Tatsache, dass sie in England als Deutsche zwar eine Ausländerin ist, jedoch oftmals nicht als solche wahrgenommen wird:

„Die Irin beschwerte sich, wie viele Ausländer es doch jetzt hier gebe. Sie sah sich offensichtlich selbst nicht als eine. Ich fragte sie dann, ob es nicht auch schon mal eine Zeit in England gab, in der Iren als “schlechte” Ausländer galten.“

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Ein Beitrag – inspiriert durch meinen Sohn

Patrick beschreibt auf seinem Blog, wie sein Sohn ihn dazu inspirierte diesen Beitrag zu der Blogparade zu schreiben:

„Das Thema wird mehrere Wochen behandelt und diskutiert. Das geschieht nicht im Religionsunterricht, an dem ausschließlich ein Teil der Klasse teilnimmt, sondern im Unterrichtsfach Ethik. Mit allen Schülern, unabhängig von Aussehen, Gender und Religion. Sie sprechen gleichberechtigt über Gemeinsamkeiten, Hintergründe und Bräuche von Judentum, Christentum und Islam. Offen, verständnisvoll und interessiert.“

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ABC gegen Hass

Hans hat in seinem Beitrag ein ABC gegen Hass angelegt. Dort sammelt er neben allen Beiträgen dieser Blogparade, auch noch andere spannende Artikel, Organisationen und Informationen:

„Ich bin für mehr gegenseitiges Verstehen und gegen Hass. Hass macht uns blind. Er lässt uns vernünftige Argumente und das Gute in anderen nicht erkennen. Wir sehen es nicht.“

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Immer wieder hinterfragen

Im Blog von Iwannaseethewohleworld ist ein Beitrag entstanden, der dafür wirbt die eigenen Motive stets zu prüfen und hinterfragen:

„Wichtig ist aber auch, dass man selbst immer wieder hinterfragt, was man selbst denkt und tut. Denn ich kenne niemanden, der keine Vorurteile hat – das ist erstmal nichts schlimmes, man muss nur reflektiert damit umgehen.“

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Ist Fantasy rassistisch?

Fragt Florian in seinem Blog – und füttert seine Ausführungen mit einigen Beispielen sowie einem kleinen Streifzug durch das Genre

„Die Fantasy hat sich immerhin weiterentwickelt, hin zu einem Genre, das weit weniger belächelt und hinunter gemacht wird, als es noch einige Jahre zuvor der Fall war. Vor allem die Popularisierung durch Kino, Videospiele und Fernsehproduktionen trägt hier ihren Teil dazu bei. Mit dieser Mainstreamisierung – na gut, so schlimm ist es nicht, aber mir ist kein anderes Wort dafür eingefallen – kam auch ein Umdenken der Autoren.“

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Filme gegen Hass

Frau Magarete stellt in ihrem Blog fünf Filme gegen Hass vor. Ihr Beitrag zu der Blogparade ist außerdem auf der Website von Moviepilot erschienen. In einem weiteren Beitrag schreibt sie über die Oscarverleihung sowie #Oscarssowhite.

„Ich denke, der Film ist ein gutes Medium um Themen wie Rassismus, Gerechtigkeit und Toleranz zu besprechen und das Bewusstsein hierfür in den Köpfen der Menschen zu wecken.“

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Von Null auf 300 im Sekundentakt

Sabrina schreibt auf ihrem Blog über Hass und tickende Zeitbomben als Ursache der eigenen Leere und Unzufriedenheit:

„Denn diesem Zustand auf dem Grund zu gehen kostet Nerven, Geduld und Mut. Den Mut über seine eigene Sichtweise hinaus zu springen und sich bewusst zu werden, was einen wirklich in die Situation geritten hat. “

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Against Homophobia –> gegen Hass

Bella Luna hat zwei Beiträge zu der Blogparade eingereicht: In ihrem ersten schreibt sie über Homophobie und wie sie ihr allzu oft entgegenschlägt. Der zweite Beitrag behandelt Hass – und was er mit uns macht.

„Ich hatte vorher nicht die Kraft mich gegen die Ablehnung, Hass und Vorurteile zu wehren. Denn auch wenn viele behaupten, dass es in diesem Bereich nur noch wenig Diskriminierung gibt, es ist nicht so. Es gibt genug Menschen, die einen plötzlich komisch angucken oder gar den Kontakt abbrechen. Gerne auch die, von denen man es am wenigsten erwartet hätte.“

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Vier Künste gegen Hass

Kulii hat einen Streifzug durch die Kunst verfasst. Es werden vier ganz unterschiedliche Genres für mehr Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit vorgestellt:

„Und schließlich zeigt er, dass wir uns doch alle ähnlicher sind, als wir glauben, auch wenn sich viele etwas anderes einreden. Ich denke dieser Film kann jedem zum Nachdenken erregen, denn selbst wer stets von sich behauptet ein guter Mensch zu sein (oder eben nicht) weiß noch immer nicht, wie er wohl möglich von außen betrachtet wirkt.“

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Über die Verfolgung psychisch Kranker

Anna schreibt in ihrem Blog über Stigmatisierung. Und auch über Angst, über das Anderssein und über Vielfalt:

„Aber eines steht fest – das es nie wieder soweit kommen darf. Das es nie wieder etwas Vergleichbares geben soll. Und wenn ich sehe, wie tausende Menschen gegen “Andere” demonstrieren, weil sie Angst haben, dann bekomme auch ich Angst. Denn es ist nur ein kleiner Unterschied, wer “anders” ist und wer nicht.“

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Reise in den Orient

Miriam war bereits häufig im Orient und insbesondere Syrien: Sie schreibt über Gastfreundschaft, Gemeinsamkeiten, Angst und Doppelmoral:

„Der Zulauf zum IS ist der Perspektivlosigkeit in vielen Ländern geschuldet. Wer Halt in der Gesellschaft findet, wer eine Familie zu versorgen hat, wer eine Perspektive für sich sieht, wird sich dem Islamischen Staat wohl mit deutlich geringerer Wahrscheinlichkeit anschließen als junge Männer und Frauen ohne Hoffnungen, Ziele und Chancen. Ziel muss es sein, Menschen ein menschenwürdiges Leben zu bieten.“

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Hassende haben keinen Wert

Christiane schrieb in ihrem Beitrag über Hass: Darüber, wie es ist zu hassen – und wie es von der eigenen Umgebung aufgenommen wird. Allerdings entschied sie sich vor wenigen Tagen ihren Blog völlig neu aufzusetzen, so dass der Beitrag leider nun im Nichts des Internets verschwunden ist. Ich möchte sie aber trotzdem gerne als Teilnehmerin erwähnt wissen.

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Genderisierung für Dummies

Carmilla schreibt in ihrem Beitrag über Pegida und ihr widersprüchliches Selbstverständnis zur Gleichberechtigung der Geschlechter:

„Pegida ist für sexuelle Selbstbestimmung, aber bloß nicht zu viel, sonst werden die Weiber frech und verlangen, dass mann tatsächlich sein (Sprach-)Verhalten ändert.“

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Der Hass in uns Menschen

Backview.eu haben auf ihrer Seite eine Collage zu Gedanken über Hass gesammelt:

„Trotzdem glaubt mein Bruder, dass die Menschen lernfähig sind und der Hass uns nicht zur Eskalation treiben wird. Woher er den Glauben nimmt? Ich schätz mal, es ist die Hoffnung – die Hoffnung darauf, dass Neugier die Angst bricht.“

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Abgrundtiefer Hass – zu stark, um ihn zu ertragen

Lexa schreibt in ihrem Beitrag über den inflationären Gebrauch des Wortes „Hass“: Über den Alltag – und was es wirklich bedeutet zu hassen:

„Es könnte ewig so weiter gehen. Kommt einem albern vor, wenn man es so liest. Oder? Aber es sind alles Beispiele, bei denen ich schon mal jemanden habe sagen hören oder von jemanden gelesen habe: “Ich hasse …”. Und wo sich regelrecht hineingesteigert wurde in diesen Hass.“

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Hotelbewertungen from Hell

Lina hat ein tumblr gestartet – mit Hotelbewertungen direkt aus der Hölle. In ihrem Beitrag hat sie einige exemplarisch ausgestellt:

„Über das Ausmaß von Rassismus in Deutschland könnte man unendliche Bibliotheken füllen. Doch wie sieht es aus, wenn wir uns über die Landesgrenzen bewegen? Wenn rassistische Menschen zum Urlauben ins Ausland fahren?“

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Über Vielfalt – im Garten und überhaupt

Mel schreibt aus Sicht einer Gärtnerin: Über Monokulturen als das Schlimmste, was man Pflanzen – und auch Menschen antun kann:

„In der Schule habe ich einmal von einer Gesellschaftsform namens “salad bowl” (Salatschüssel) gehört. Im Gegensatz zum “melting pot” (Schmelztiegel) behalten dabei alle Mitglieder ihre Individualität. Zusammen aber ergeben sie ein Ganzes.“

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Wehret den Anfängen!

Im Blog von Daetschemol wird da begonnen – und am besten auch gleich eingegriffen, wo es beginnt: Nämlich am Anfang:

„Auch wenn es in letzten Tagen gerade wieder etwas ruhiger geworden ist, was Themen wie Pegida und sämtliche Idiotie- Derivate anbelangt, hat sich an der momentanen Intoleranz- Welle ja nicht viel geändert. Und ich befürchte auch, dass dem so bleiben wird, sollte sich nicht grundlegend etwas ändern!“

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Was ist Hass?

Fragt sich ZantoX in seinem Blog. Er geht der Antwort auf diese Frage mit Fragen auf den Grund:

„Was ist Hass? Ist es das Gefühl das eine Welt ohne jemanden eine bessere wäre? Ist es der Wunsch diese Person zu vernichten? Oder ist es die Weltanschauung, die wir eigentlich nicht wollen? Kann man eine Weltanschauung vernichten indem man eine Person vernichtet? Wäre es nicht viel sinnvoller diese Person zu überzeugen? Doch wie überzeugt man einen Menschen?“

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Gedankensplitter zu Blogger gegen Hass

Ann-Bettina nimmt sich Vorurteile vor – und füllt sie mit Fakten statt Emotionen:

„In Deutschland gibt es laut Verfassungsschutz zwischen 500 und 600 IS-Rückkehrer. Das sind 600 zu viel. Bei denen muss man mit radikalen Aktionen rechnen. Aber: Es gibt ca. 4 Millionen Muslime in Deutschland, d. h., 0,015 % der Muslime in Deutschland kann man als radikal einschätzen. Die Gefahr, morgen einen tödlichen Autounfall zu haben ist wesentlich größer als die, in einen islamischen Terrorakt verwickelt zu werden.“

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Sprachen – Für mehr gegenseitiges Verständnis

Ich selbst habe mich an der Blogparade mit vier Beiträgen zu unterschiedlichen Sprachen beteiligt:
–> Teil I
–> Teil II
–> Teil III
–> Teil IV

„Mein erklärtes Ziel ist es, die zunehmende Fremdenfeindlichkeit á la PEGIDA zu entern, zu kontern, zu zeigen, dass sie nicht das Volk sind. Ich möchte ein klares Zeichen setzen: Für mehr Toleranz und gegenseitiges Verstehen. Und genau darum geht es mir heute in meinem Beitrag: Um das Verstehen an und für sich. Nicht um das Metaphorische. Sondern viel einfacher, viel basaler: Es geht mir um die Sprache.“

 Blumen_Blogparade

Das war sie nun: Meine Blogparade für mehr Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit. Es hat viel Spaß gemacht! Ich habe viele neue Menschen, Ideen und Blogs kennengelernt – mit ihnen diskutiert und Meinungen ausgetauscht. Ich danke euch! <3

36 Kommentare

  1. Wahnsinn! Was für eine tolle Menge toller Beiträge! Die muß und will ich alle lesen. Kann man ja nur hoffen, daß das kommende Wochenende so richtig schön verregnet wird, ähem. Und danke für Deine Mühe!

    • Sarah Maria

      Ja. Ich bin auch hin und weg! Echt toll, wie viele Beiträge es geworden sind! :) Und die Texte lesen sich bestimmt auch gut zusammen mit einem Kaffee – mitten in der Sonne. ;))

  2. „Das sogenannte Böse“, die Aggression/Aggressivität, beschrieb der Verhaltensforscher Konrad Lorenz vor vielen Jahrzehnten als unseren über Jahrmillionen entwickelten Begleiter. Damit gilt es, ohne falsche Scheu umgehen zu lernen. – Dass Hass entwickelt wird, ist aber nicht zwangsläufig. Das liegt an jedem von uns selbst.
    Insofern ist das Antwortspektrum hier im Blog ein Mut machendes Meinungsspektrum – möge es nutzen.

    • Sarah Maria

      Ganz genau: Hier gibt’s genug zu lesen: Es sind ganz unterschiedliche Ansätze und Grundsätze dabei – das macht die Texte auch insgesamt so spannend. :)

  3. Echt der Hammer! Das hätte ich niemals gedacht, dass Deine Blogparade so dermaßen einschlägt! Klasse Thema, klasse umgesetzt und genau den Nerv der Zeit getroffen! Mich begeistert das Thema noch immer und meine Leseliste ist wieder deutlich angewachsen. Da sind echt noch einige Beiträge, die ich noch nicht gelesen habe!

    Vielen Dank für Deine Mühe, die Du Dir auch hier nochmal gegeben hast, – und natürlich fürs verlinken.

    Liebe Grüße,
    Patrick

    • Sarah Maria

      Danke. <3

      Und mir geht es auch so: Ich bin echt begeistert über die vielen unterschiedlichen Texte. Zumal es ja durchaus auch ein paar Blogger*innen gab, die sich angesichts der durchaus möglichen fies-dummen Kommentar-Trolle, die durch solch ein offenes Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit angezogen werden können, nicht getraut haben. (Was ich auch echt verstehen kann - und nicht klein reden möchte). Ich bin daher echt froh, dass trotzdem so viele den Mut gefunden haben. :)

  4. Hallo Sarah Maria,
    herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für die Blogparade und deren Zusammenfassung. Wirklich sehr gelungen. Schön zu wissen, dass es Menschen gibt, die sich dem Thema auf ureigene und individuelle Art auseinander setzen. Und eigentlich dürfen unsere Stimmen nicht verstummen.
    thanks a lot
    LG Hans

    • Sarah Maria

      Danke Hans! <3
      Ich finde auch, dass es mit der Blogparade gelungen ist, einiges an Lautstärke zu erzeugen. Hoffen wir, dass sie lange nachhallt und auch bei anderen Menschen Anklang findet. ;)

    • Hallo Hans,

      ich bin deiner Meinung – wir sollten auch weiter nicht unseren Mund halten. Das müssen wir auch nicht, ich glaube, wir unterschätzen manchmal unseren Einfluss, Blogger sind ja heutzutage ein wichtiger Teil der Medien.

      Und noch ein dickes Dankeschön an Sarah Maria für die tolle Zusammenfassung mit Ausschnitten aus allen Blogbeiträgen!

      Liebe Grüße
      Tina

  5. Wow, echt super, wie viele tolle Beiträge da zusammen gekommen sind. Wie unterschiedlich wir alle an das Thema herangegangen sind und doch haben wir einen gemeinsamen Tenor gefunden. Die Blogparade war eine super Idee, und man darf auch nicht vergessen, dass du das echt toll organisiert/koordiniert hast. Und jetzt auch noch so eine Mühe mit diesem tollen Überblick :)

    Ich habe eine Bitte. Kannst du meinen Beitrag auf meine neue Domain verlinken? Der Link wäre http://frau-margarete.de/?p=2634
    Das wäre sehr lieb :)

    • Sarah Maria

      Danke dir, das freut mich wirklich zu hören! <3 Denn es war ja meine erste Blogparade - bei der ich zwischendurch immer mal ein paar Unsicherheiten hatte, wie dieses oder jenes nun zu händeln ist.

      Und deinen Link habe ich natürlich ausgetauscht. :)

  6. Tolle Blogparade! :)

    Habe es selbst leider zeitlich nicht mehr geschafft, ebenfalls teilzunehmen. Großes Sorry dafür, liebe Sarah!
    Aber irgendwie ist es auch gut, dass ich es nicht getan habe, denn ich wollte ursprünglich nämlich genau wie Frau Magarethe über Filme gegen Hass schreiben. Fällt wohl in die Kategorie “2 Dumme – 1 Gedanke“ ;)
    Jetzt bin ich natürlich gespannt, ob sie an die gleichen Filme gedacht hat (‚American History X‘, ‚Die Welle‘, ‚L.A. Crash‘, ‚Hotel Ruanda‘, ‚Philadelphia‘, ‚Gran Torino‘ und ‚Kaltes Land‘ wären meine Wahl gewesen). Schaue auch gleich direkt mal nach… :)

    Liebe Grüße
    Su

    • Sarah Maria

      Na ja. Manchmal ist das eben so. Ging mir auch schon einige Male so: Dass ich mich eigentlich an etwas beteiligen wollte, es dann aber zeitlich einfach nicht geschafft habe.

      –> Und ein weiterer Filmepost hätte die Liste noch vielfältiger gemacht. ;))

  7. Super Sarah- Maria, ich habe mich nur grob quer gelesen, werde das aber sofort vertiefen ☺Spannend alles aus so vielen verschiedenen Blickwinkeln zu sehen- Ob selbst erlebt, Gärtnerisch gesehen oder ganz nüchtern betrachtet, ich war ganz überrascht über die Vielfalt der Aussagen. Absolut tolle Aktion. Ich habe mich auch nicht wirklich getraut. ☺l.g Alex

    • Sarah Maria

      Danke Alex! <3 Und du hast absolut Recht: Es lohnt sich wirklich die vielen Beiträge einmal durchzustöbern. Es sind sehr viele, sehr unterschiedliche Herangehensweisen dabei. :)

  8. RoM sagt

    Konban wa, Sarah Maria san.
    Grundsätzlich und für so Vieles des hier angeführten – chapeau!
    Linder Nebeneffekt der Rundreise gegen Hass, daß ich hier hängen geblieben bin… :-)

    „Menschen rechtfertigen Untaten mit Weisungen einer Gottheit. Wie muß aber ein solcher Gott gestrickt sein, sollte er solches ernsthaft einfordern?! Eher ist es die Absolution der eigenen Niedertracht. Erbärmlich.“
    (Jocelyn Cupinpaire)

    bonté

  9. Hallo Sarah Maria,

    eine sehr schöne Auswertung einer äußerst gelungenen Blogparade. Es ist doch beruhigend zu sehen, wie viele Blogger sich eingehend Gedanken zum Thema gemacht haben.
    Viele Grüße
    Ann-Bettina

  10. Oh, ich wünschte ich hätte deinen Blog schon früher gefunden. Sieht so aus, als hätten wir viele ähnliche Themen. Bei der Blogparade hätte ich auch gerne mitgemacht und bin begeistert, dass sich so viele eingebracht haben!

  11. Hallo Sarah,
    vielen Dank nochmals für diese Blogparade und die tolle Zusammenfassung aller Beiträge. Mir hat es Spass gemacht, mitzumachen und falls du demnächst mal eine weitere Blogparade vielleicht zu einem anderen Themen starten solltest, schaue ich es mir gerne an.

  12. Pingback: Weltengeflüster März 2015 | Weltenschmiede

  13. Pingback: Lehrte - Stadt macht sich stark für Flüchtlinge

  14. Hallo Sarah,

    mehr durch Zufall bin ich über Hans’ens Tagesgedanken auf Dein Blog gestossen.

    Auch in meiner Stadt findet in einer geschlossen Gruppe von Facebook Unsägliches statt. Es ging soweit, das jemand bei noch zu installierende Wohncontainern zündeln wollte. Andere und ich haben von den Schmierereien Screenshots gefertigt, um ggf. strafrechtlich dagegen anzugehen.

    Unfassbar, wie Opfer zu Täter diffamiert wurden.

    Mein Beitrag gegen Asylantenhetze: https://p-adler.de/lehrte-stadt-macht-sich-stark-fuer-fluechtlinge/

    Lg aus Lehrte
    Peter

    • Sarah Maria

      Hallo Peter!
      Freut mich, dass du mich und die Blogparade gefunden hast! <3
      Dein Artikel finde ich großartig. Es ist so wichtig, nicht immer alles einfach unkommentiert stehen zu lassen.

      Dummerweise ist es nur so, dass die Blogparade schon zu Ende ist. Das hier war das Abschlussposting. Die Zusammenfassung sozusagen. Die Blogparade selbst ging vom 23. Januar bis zum 28. Februar.
      https://sarahmaria.de/blogparade-blogs-gegen-hass/

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