Mein Balkon- & Fensterbankgarten
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Salat auf dem Balkon

Butterkopfsalat auf Balkon

Seit der Herr S. und ich kürzlich bei Freunden zum Salatpflücken und -essen eingeladen waren, möchte ich ihn auch dringend haben: Meinen eigenen Salat. Frisch gepflückt ist nicht nur leckerer und gesünder – sondern auch so viel praktischer:

Normalerweise scheue ich mich ja schon fast davor Salat überhaupt erst zu kaufen. Denn die Hälfte des Kopfes oder sogar mehr wird bei mir regelmäßig schlecht. Ich zupfe mir gerne morgens für’s Brot ein/zwei Blätter ab und dann vielleicht noch 3x die Woche abends ein paar für die Salatbeilage. Das war’s dann aber auch. Meistens.

Leider. Denn so ein Supermarkt-Salat fällt oft schon nach zwei Tagen langsam in sich zusammen. Nach spätestens vier Tagen im Kühlschrank ist er dann völlig hinüber. Ja. Und zum Kampf gegen die Zeit kommt auch noch, dass ich versuche weitestgehend auf Plastik zu verzichten. Die Salate im Supermarkt sind aber meist eingeschweißt oder es hagelt böse Blicke von den Kassierern, wenn ich das Gemüse uneingetütet auf’s Band lege. Das alles macht die Salat-Sache für mich nicht gerade einfach.

So. Und ihr ahnt es sicher schon: Jetzt kommt der Teil des Postings mit der ultimativen Lösung: Ich habe mir schlicht und einfach Salat zugelegt. Auf dem Balkon. Hurra!

Seit die Bohnen weggerntet sind, ist auch wieder ein bisserl Platz für Neues auf unserem Balkon. Daher sind auch gleich zwei Salate eingezogen – und zwar in Form von Setzlingen: Ein Eichblatt- und ein Butterkopfsalat. Beides sind Spätsorten und müssen vor der ersten Ernte natürlich noch ein wenig wachsen. Auf den Butterkopfsalat freue ich mich ganz besonders: Es ist eine alte, eher in Vergessenheit geratene Kopfsalat-Sorte und soll laut Internet ganz besonders zart schmecken. Ich bin gespannt! Mit Ausrufungszeichen!

Eichblattsalat auf Balkon

Eichblattsalat auf Balkon

Butterkopfsalat auf Balkon

Butterkopfsalat auf Balkon

Beide Setzlingen habe ich in der Gärtnerei Suhrfelde (kurz vor der Bremer Erdbeerbrücke) gekauft und je nur 20 Cent bezahlt. Die Gärtnerei gehört zur Bremer Werkstatt/ Martinshof und hat neben Salaten gemüsetechnisch derzeit noch Grünkohl (davon habe ich auch gleich noch einen mitgenommen/ oben hinter dem Eichblattsalat zu sehen), Staudensellerie und jede Menge Kräuter im Sortiment. Vor allem verschiedene, abgefahrene Minz-, Thymian- und Basilikumsorten. Und Blumen gibt’s dort natürlich auch jede Menge. Ja. Und einen Haufen gebrauchter, großer Pötte konnte ich auch gleich noch für ein paar Euro mitnehmen. Perfekt. Nahezu. Denn ein bisserl tricky sind die Öffnungszeiten: Bis 16h bzw. 14h bzw. gar nicht. Schaut am besten auf die Homepage, bevor ihr euch auf den Weg macht.

So. Und nun nochmal der komplette Balkon in seiner jetzigen Pracht (hier vorher => und hier vorherer) mit den umherrankenden Wassermelonen, sowie neuerdings eben auch Salat, Grünkohl, Radieschen, verschiedene Kräuter, Blumen und Mangold. Aber dazu ein anderes Mal mehr.

Wassermelone auf BalkonGemüse auf Balkon

Ach. Und auf der Chili/Paprika-Fensterbank geht’s auch gut voran. Sie stehen derzeit fast alle in der Wohnung. Da geht’s ihnen irgendwie besser: Gestern haben wir die erste Chili ernten können. Sie wurde Teil einer Pilz-Pasta-Pfanne.

Chili und Paprika in Wohnung

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