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Fahrradtour an der Bremer Weser

Weser_Deich_Fahrradtour

Eigentlich sollte unsere sonntägliche Weser-Fahrradtour bereits letzten Samstag stattfinden, aber da wurden uns gleich zwei schnurrgerade Striche durch die Rechnung gemacht: Die Radtour ist nämlich genau genommen nicht nur buchstäblich, sondern zusätzlich auch gleich noch metaphorisch ins Wasser gefallen. Nur um auch ganz sicher zu gehen. Vermutlich. Denn nebst diversen Regengüssen, musste der Herr S. am Samstag nun halt auch noch arbeiten.

Und ich. Nun. Für mich hatte das Universum die Tour offenbar ganz fest eingeplant. Also, ließ es mich meinen Schlüssel vergessen und als ich stolz wie nix zusammen mit dem Wochenendeinkauf und den ersten Regentropfen, sekündlich unmittelbar vor dem nächsten Regenguss, vor unser Haustür stand, hinein wollte ins Trockene, mir einen Kaffee kochen und die Füße hochlegen wollte. Ja: Da ging es nicht! Statt dessen nämlich kramte ich hitzig und vollends enthemmt unter unserem kleinen Abdach in meiner 20 Liter Handtasche, räumte sie zuletzt gar einmal komplett leer – um sämtlich mögliche stochastische Wenn- und Abers entrümpeln zu können.

Aber:
Er war nicht da.
Der Schlüssel.

Also: Ab aufs Rad und es ging zusammen mit Brie, Eiern und Pasta einmal quer hindurch, durch den Regen, zum Büro des Mannes. Zu seinem Schlüssel. Wieder zurück. Und als ich dann erneut zu Hause war, hatte sich der Regen offenkundlich entschlossen auf weitere Eskapaden zu verzichten. – Und schlichtum einfach aufzuhören. Um zusammen mit dem Universum einen Trinken zu gehen. Vermutlich.

Am Sonntag hatten wir dann aber doch immerhin etwas mehr Glück in Sachen Regen, Freizeit und Fahrradtour. Das Wetter war zwar nicht das wunderschönste, aber in Bremen nimmt man da bereitwillig, was man kriegen kann.

Vom Stadion ging es immer entlang der Weser:
Zuerst bis zum Weserwehr, dort über die Brücke und auf der anderen Seite dann links auf die Weserinsel. Dann aber auch gleich wieder rechtsrum die Wehrstraße entlang, vorbei an der kleinen Weser.

Neue_Weser_Weserinsel

Dann sogleich über den kleinen Werdersee-Zuleiter und somit auch schon wieder runter von der Weserinsel. Rechts folgt dann auch gleich der Beginn vom Werdersee. Kurz bevor es in die Siedlung hinein geht, sind wir dann links auf den Deich hinauf abgebogen. Von dort geht es im Grunde immer geradeaus bzw. im Zweifelsfall immer den Schildern des Weser-Radwanderwegs entlang.

Am kleinen Hafen von Habenhausen vorbei. Vorbei an diversen Seen und Armen der alten Weser, umrahmt von Kühen, Schafen und Vogelschutzgebieten.

Hafen_Habenhausen

Schafe_Deich_Weser

Einziger Nachteil der Strecke: Die nächste Brücke, sprich die nächste Möglichkeit auf die andere Weserseite zu radeln ist in Achim. Das allerdings war uns dann doch ein bisserl sehr weit weg. Und so sind wir in Ahausen/ Rieder Str. wieder umgedreht und den gleichen Weg zurück gefahren. Was aber im Grunde nicht weiter tragisch war, da Deich mit Deich und Deich und Wasser ohnehin irgendwie immer gleich und gleichzeitig neu aussieht. Insgesamt sind wir rund 25 Kilometer gefahren. Wobei der Hinweg um einiges angenehmer war – denn auf dem Rückweg gabs ordentlich Gegenwind.

Radtour_Bremen_Weser

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