Essen & Trinken, Politik & Netzpolitik, Umwelt- & Naturschutz
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Agraprofit

Blockland Bremen

Ein Tweet von Hendrik hat mich auf die Seite und zu dem Film geführt. Schaut ihn euch an – bis zum Ende.

Weitere Infos zu der Kampagne „Öko + fair – ernährt mehr“ findet ihr hier:
„Wir fordern Politik, Wirtschaft und Konsumenten dazu auf, kleinbäuerliche Strukturen stärker zu unterstützen. 70 Prozent der weltweiten Ernte wird von Kleinbauern eingefahren. Konzepte zur Ernährungssicherung müssen hier ansetzen und sich nicht wie bisher auf industrielle Landwirtschaft fokussieren. Drei asiatische Kleinbauern-Kooperativen mit ihren Produkten stehen daher jetzt im Mittelpunkt der Kampagne. Sie zeigen exemplarisch, welche Zukunftsperspektiven die kleinbäuerliche, ökologische Landwirtschaft für uns alle bietet.“

Und hier noch zwei Links:
a) Zu foodwatch (von 2010): Die Deutschen geben im Schnitt 11% des Einkommens für Lebensmittel aus. Weniger als z.B. die Franzosen (13%) oder die Italiener (15%).
b) Zum Spiegel-Online Artikel: Euro-Vergleich: Lebensmittel in Deutschland am billigsten.

10 Kommentare

  1. Das ist unglaublich……… ich wußte nicht, dass es so unglaublich viel dumme und raffgierige Menschen gibt …. :(

    • Mhm. Also. Auf der Insel auf der Anke wohnt, wohne ich offenbar auch. ;)

      Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Leute zugreifen – nicht angesichts dieser dort sichtbar gemachten krassen Produktionsprozesse. Ist ja schon eine andere Situation als im Supermarkt, wo man es zack einfach verdrängen kann.

    • Die Menschheit ist ja nicht erst seit gestern ziemlich verdorben… Aber richtig, angesichts solch offenliegender Ungereimtheiten scheinen Skrupel bei manchen nicht vorhanden zu sein. Das kann einen wundern, oder bestätigen.

  2. Ich bin ein klitzekleiner Produzent. Wenn ich auf Märkten stehe, dann kostet nun die Standgebühr heute deutlich mehr als vor 2 Jahren (Beispiel: 3×3 m früher 10-15 Euro, heute 25 und mehr – Langsam kann man den Stand nicht mehr kleiner bauen. Teilweise mit Vorschriften zur Farbe etc. des Standes).
    Um EDEKA zu beliefern (ja, die haben mich angesprochen :-) )hätte ich mehrere Tausend Euro für Strichcode und andere Bürokratie ausgeben müssen. Ohne Garantie, daß auch nur ein EDEKA-Markt etwas abnimmt. Wollte ich aber nicht. Weil ich nicht zu EDEKA passe.
    Natürlich braucht die Gläser einen „grünen Punkt“. Zum Glück gab es da einen einzigen „preiswerten“ Anbieter. Also es wird wirklich überall die Hand aufgehalten, um kleinen Betrieben wie mir das Leben schwer zu machen: Behörden, Marktbetreiber, u.a.
    Und dann steht man auf dem Markt und hört vom Kunden….“Bei Netto kostet das aber nur…..“
    Förderung gibt es leider erst ab einer gewissen „Größe“. Leider propagieren die Medien bei mir in der Region auch nur „billig“. In NRW ist man da weiter.

    Deshalb hier mein Tipp für alle, die das Geld in der Region halten möchten: Macht mit beim Tag der Regionen der Regionalbewegung: http://www.tag-der-regionen.de (Bei uns in Sachsen-Anhalt auch http://www.kosa21.de )

    • Was für ein Dschungel…. Da hat man ja ohne ein 10-köpfiges Mitarbeiter-Team keine Chance. -.-

      Den Tag der Regionen habe ich mir gleich mal in den Kalender geschrieben, auch wenn es ja noch ein bisserl hin ist. :)

  3. Wie traurig ist das denn – die Leute sind so auf ihren Vorteil bedacht, dass sie alles in Kauf nehmen! Wenn ich bisher nur das dumpfe Gefühl hatte, dass manche nur für ihren Vorteil leben, ist das wohl die Bestätigung, schade. Danke für den guten Anstoß, wieder öfter genauer hinzuschauen und zu hören! Schönes WE und liebe Grüße
    Simone

  4. ich finde das toll, das du sowas ansprichst :)
    dein blog ist toll, folge dir mit bloglovin :)
    Ich würde mich freuen, wenn du auch meinen Blog besuchen würdest, vielleicht gefällt er dir :)
    -> Mein Blog

  5. Unsere Raffgier bloßgelegt und auf die Spitze getrieben und die Leute merkens nicht mal.

    Hätte ichs gemerkt? „Versteckte Kamera“ wäre mir wohl durch den Kopf geschossen!

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